Fertighäuser
Auch wenn es Fertighaus heißt, ist es nicht so, dass Sie ein solches Haus einfach sozusagen von der Stange kaufen können. Selten gibt es zwei genau gleiche Häuser, weil Fertighäuser in Form von Modulen angeboten werden, die sich jeder Bauherr individuell zusammenstellt. Dabei ist der nötige Raumbedarf zu berücksichtigen, die Form des Daches kann gewählt werden, zusätzliche Elemente wie Balkone, Erker, Keller oder Wintergärten sind verfügbar und auch ein Passivhaus ist in Form eines Fertighauses bei einigen Herstellern im Angebot.Das Angebot an Fertighäusern
Allein in Deutschland gibt es über 100 Fertighaushersteller, die Bungalows, Einfamilienhäuser mit oder ohne Einliegerwohnung und Mehrfamilienhäuser in vielen Varianten anbieten. Manche von ihnen haben sich auf bestimmte Bauweisen wie Holzhäuser, Schwedenhäuser, Niedrigenergiehäuser oder Fertighäuser aus ökologischen Baustoffen spezialisiert. Viele von ihnen präsentieren ihre Häuser in ganzen Musterparks, in denen zusammen mit einem professionellen Berater solche Häuser besichtigt werden können. Handwerker haben auch die Möglichkeit, einen Teil der Arbeiten und besonders den Innenausbau selbst zu übernehmen. Das spart viel Geld und auf diese Weise entwickelt sich von vornherein ein ganz persönlicher Bezug zum eigenen Haus. Eine solche Variante wird als Ausbauhaus oder Bausatzhaus bezeichnet.
Die Bautechnik der Fertighäuser
Im Gegensatz zu der herkömmlichen Bauweise werden Fertighäuser überwiegend in den Produktionshallen der Hersteller angefertigt und dann als Elemente auf dem Grundstück zusammengesetzt. Hierdurch wird die Bauzeit vor Ort extrem verkürzt. Innerhalb weniger Tage oder einer Woche steht die Außenhülle und der Innenausbau kann beginnen. Danach ist das neue Haus schon bewohnbar. Eine gute Planung ist hier erforderlich, um selbst oder von Handwerksfirmen Wände, Böden und die Einrichtung schnellstmöglich fertigzustellen. Über die vielen Möglichkeiten, die Sie bei der Inneneinrichtung Ihres Fertighauses haben, können Sie sich in den nachfolgenden Artikeln informieren.
Fertighäuser werden in der Regel ohne Keller angeboten, doch über die Frage, ob Sie wirklich keinen Keller brauchen, sollten Sie gut nachdenken, denn Ihre Entscheidung ist endgültig. Kellerräume eignen sich sehr gut für Lebensmittelvorräte, als Abstellraum für Gartenmöbel und viele andere Dinge, die ohne Keller in den Zimmern aufbewahrt werden müssten. Bei Bedarf kann der Keller später noch ausgebaut werden, um ihn als Hobbyraum oder zusätzlichen Wohnraum zu nutzen. Dann sollte schon beim Bau an die notwendigen elektrischen Leitungen und Wasseranschlüsse gedacht werden.
Wenn das Haus dann fertig ist, ist der Garten an der Reihe. Er sollte zum Stil des Hauses passen und kann nur zur Erholung oder auch für die eigene Versorgung mit frischem Obst und Gemüse genutzt werden. Bei einem Garten, der ganz neu angelegt wird, gibt es einiges zu beachten. Viele Hinweise und Tipps für eine erfolgreiche und schöne Gestaltung finden Sie im Gartenratgeber, wo Sie auch erfahren, auf welche Weise Sie Ihr Grundstück durch Hecken, Zäune, Palisaden oder Sichtschutz begrenzen und sich selbst und Ihre Familie vor neugierigen Blicken schützen können.
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