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Kosten für den Hausbau - Haus bauen - Finanzierung |
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Finanzen und Finanzierungen -
Baufinanzierung und Hausfinanzierung
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Ein Haus zu bauen kostet viel Geld und meistens wird diese Summe dann finanziert. Wichtig zu wissen ist, dass die Kosten für den Hausbau weitaus höher sind als im ersten Moment angenommen. Denn der Preis für das Haus ist nur ein Teil der Kosten, die man insgesamt aufbringen und gegebenenfalls finanzieren muss. Eine Reihe von Personen, Behörden, Versorgungsunternehmen, Architekten, Statikern und Bauhandwerkern wollen ihr Geld auch haben. Alles fängt zunächst mit dem Makler an, wenn man über ihn das Hausbauen in die Wege leitet. Die Maklercourtage, also die Provision des Maklers muss vom Bauherrn gezahlt werden und beträgt im Schnitt zwischen 3,5 und 7,5% des Kaufpreises.
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Grundstück kaufen Hat man ein Grundstück erworben, dessen Kaufpreis auch berücksichtigt werden muss und im Schnitt 25% der Finanzierungssumme ausmacht, dann wird die Grunderwerbssteuer fällig, die vom Finanzamt verlangt wird und 3.5% des Grundstückskaufpreises ausmacht. Der Grundstückskaufvertrag wird über einen Notar abgewickelt, der für seine Dienste 1% des Kaufpreises verlangt. Die Eigentümerumschreibung im Grundbuch kostet dann 0,5% des Kaufpreises und damit sind noch längst nicht alle Kosten gedeckt.
Ein Grundstück darf nur bebaut werden, wenn es erschlossen ist, das heißt, wenn die Kanalisation und die Hauptleitungen für Gas, Strom und Telefon an der Grundstücksgrenze vorhanden sind.
Sind sie das nicht, muss das Grundstück erst erschlossen werden, was einschließlich der anteiligen Kosten am Straßenbau rund 6% des Gesamtaufwandes ausmacht. Auch das Weiterführen der Anschlüsse von der Grundstücksgrenze bis zum Haus muss mit eingerechnet werden. Hinzu kommen Kosten für Außentreppen, Zufahrtswege und Gartenanlagen. Insgesamt kann man auch hier von einem Betrag in Höhe von etwa 6% der Gesamtkosten ausgehen. Oft sind auch die so genannten Bau-Nebenkosten nicht gesondert aufgeführt. Dazu gehören Erdarbeiten, Honorare für Statiker, Gebühren für Baugenehmigungen und die Einmessung des Hauses. Hierfür sind bis zu 13% des Hauspreises fällig. Eventuell muss das Grundstück selbst noch vermessen werden, was ebenfalls teuer ist.
Gebühren bei Banken Und dann wäre da noch die Bank, die ebenfalls Gelder berechnet. Viele Kreditinstitute verlangen für die Ermittlung des Wertes des Hauses und des Grundstückes eine Gebühr in Höhe von 0,5%. Außerdem werden ebenfalls bei der Bank Bereitstellungs- und Schuldzinsen fällig, solange das Haus noch nicht fertig und die Kreditsumme noch nicht voll ausgezahlt ist. Kurz gesagt, man sollte die tatsächlichen Kosten beim Hausbau nicht unterschätzen und sich vorher alles genau durchrechnen, dann erlebt man auch keine bösen Überraschungen.
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