Fußbodenbeläge für Badezimmer
Im Badezimmer kommt es beim Bodenbelag hauptsächlich auf die Wasserunempfindlichkeit an. Wie schnell landet beim Duschen auch mal ...ein Wasserstrahl außerhalb der Kabine?
Überschwappendes Wasser aus der Badewanne sollte ebenfalls zu keinem größeren Problem werden. Fußbodenbeläge für Badezimmer müssen solche Eventualitäten mit Bravour und ohne Schaden zu nehmen aushalten können.
Steinbelag für das Badezimmer
Noch immer sind Fliesen die Favoriten für Badezimmer. Steingutfliesen sind robuster als Steinzeug und besonders pflegeleicht. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht gar so glatt sind, damit ein Ausrutschen bei Nässe vermieden wird. Spezielle Trittsicherheitsfliesen haben rutschfeste Eigenschaften. Natursteine wie Marmor, Granit oder Schiefer sehen besonders edel aus, sind aber auch wesentlich empfindlicher. Dieser Luxus hat zudem seinen Preis. Werden die Pflegehinweise beachtet, behält Naturstein lange sein attraktives Aussehen.
Kunststoffboden für den Nassbereich
Böden aus Kunststoff halten ebenfalls sehr gut Wasser auf. Allerdings ist es hier ganz wichtig, dass eventuelle Stöße gut verschlossen sind. Auch die Abschlussleisten müssen so angebracht sein, dass kein Wasser durchdringen kann. Damit wird einer Schimmelbildung vorgebeugt. Mit Kaltschweißmitteln lassen sich Stöße recht gut versiegeln. Ein wasserfester Kleber ...
sorgt für weitere Sicherheit. Kunstharzgebundene Komplettbodenbeschichtungen sind weitere Alternativen als Fußbodenbeläge für Badezimmer, denn sie sind absolut robust und wasserundurchlässig.
Fußbodenbeläge für Badezimmer – neueste Trends
Kork wird für Badezimmerböden immer beliebter. Das liegt sicher auch daran, dass Kork nicht so kalt ist wie ein Stein. Allerdings ist in diesem Einsatzbereich die Oberflächenversiegelung besonders wichtig. Sie verhindert, dass Nässe durchdringen kann. Auch Parkett wird mittlerweile oft in Badezimmern verlegt, bevorzugt sehr harte Holzarten. Eiche und Nussbaum sind Hölzer, die selbst bei Nässe nur gering schwinden oder aufquellen und sogar eine Luftfeuchtigkeit bis zu 70 % vertragen. Pfützen, die gerne nach dem Duschen entstehen, sollten allerdings gleich aufgewischt werden. Steht Wasser zu lange auf dem Untergrund, kann das Holz Schaden nehmen. Empfohlen wird auch hier eine wasserundurchlässige Verklebung und das fachgerechte Abdichten von Kanten. Ist die Oberfläche gut mit Wachs oder Öl eingelassen, verhindert dies zusätzlich ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Poren.
Eher ungeeignete Fußbodenbeläge für Badezimmer
Laminat hat zwar eine feste Kunststoffoberfläche, besteht aber sonst aus gepressten Holzfasern, die bei Feuchtigkeit aufquellen. Mittlerweile gibt es Badezimmervelours, die von den Herstellern zum Verlegen in Feuchträumen empfohlen werden. Da aus synthetischem Material hergestellt, sind sie verrottungsfester und laufen nicht ein. Wird ein solcher Boden nur lose verlegt, kann er sogar bei größerem Kontakt mit Wasser außerhalb der Räumlichkeit getrocknet werden. So ist auch ein komplettes Waschen möglich. Sicherlich sind aber Fußböden, die gefahrlos auch mal nass werden können, auf Dauer wesentlich sinnvoller und praktischer für das Verlegen im Badezimmer.
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