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Trittschallschutz für eine Holzbalkendecke

Holzbalkendecken sind zumeist Relikte aus vergangenen Zeiten, die man aber unbedingt erhalten möchte. Eine Holzbalkendecke ist sehr ...



schön anzusehen und erfüllt hervorragend ihren Zweck.

kat-dachgeschossausbau_flAllerdings kann es passieren, dass sie aufgrund ihres Alters nicht über einen ausreichenden Trittschallschutz verfügt. Diesen kann man bei einem guten Zustand der Decke gut nachträglich anbringen. Macht man es richtig, stellt man am Ende keinen Unterschied zwischen Holzbalken- und Betondecke fest.

Eine einfache Art der Trittschalldämmung

Die einfachste Lösung für eine Trittschalldämmung ist eine Zwischenlage aus Holzspanplatten, Gipskartonplatten oder anderen Estrichtrockenelemente. Von diesen kommt eine Schicht unter den eigentlichen Bodenbelag. Besonders bei Laminat und Dielen hat sich diese Art der Trittschalldämmung bewährt.

Äußerst wichtig ist, dass keine Schallübertragung über die Wände erfolgen kann. Daher wird eine schwimmende Verlegung durchgeführt. Diese kann ebenfalls mit Fließestrich vorgenommen werden, dies ist aber bei Holzbalkendecken eher unüblich.

Beim Aufbau der Holzbalkendecke an den Trittschallschutz denken

Bereits beim Aufbau einer Holzbalkendecke lässt sich viel für den Trittschallschutz tun. Ist die Decke zweischalig aufgebaut, werden Schallbrücken vermieden und die Trittschalldämmung um 10 dB verbessert. In Ergänzung dazu ...



kommt die oben erwähnte Zwischenlage zum Einsatz.

Durch einen dynamischen Aufbau der Decke lassen sich sehr gute schalltechnische Werte erzielen. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die modernen Baumaterialien. Wer allerdings unbedingt auf altbewährte Baustoffe setzen möchte, muss beim Trittschall eventuell Abstriche machen. Eine Kombination aus Alt und Neu kann weiterhin einen guten Erfolg bringen. Hier gilt es, erst einmal genau die Möglichkeiten auszuloten.

Bei einer dynamischen Holzbalkendecke kommen beispielsweise Federbügel oder Federschienen zum Einsatz. Dazu gesellen sich Gipskartonplatten, Faserdämmstoffe, Spanplatten und Betonsteine. Ein Fachmann weiß sehr gut, in welcher Zusammensetzung die vorgenannten Werkstoffe ihre größtmögliche Trittschalldämmung freigeben.

Dazu kann man sich im Internet zahlreiche Informationen einholen, welche Materialien für einen Trittschallschutz für eine Holzbalkendecke geeignet sind. Schlussendlich wird die Entscheidung auch davon abhängen, was man ausgeben möchte, denn die Baustoffe haben sehr unterschiedliche Preise und stellen ebenfalls an den Handwerker verschiedene Anforderungen.