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Äußerer Blitzschutz für Alt -und Neubauten – Kosten

Der Klimawandel hat es „in sich“. Denn infolge dessen hat sich Expertenmeinungen zufolge ...



in den vergangenen Jahren die Zahl der Gewitter in unseren Breitengraden massiv erhöht.

blitzableiter_flViele Hausbesitzer nehmen diese Tatsache zum Anlass, einen äußeren Blitzschutz für Alt- und Neubauten zu installieren, um dadurch ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten. Denn der äußere Blitzschutz bietet einen umfassenden Schutz vor Blitzeinschlägen.

Was ist unter dem äußeren Blitzschutz zu verstehen?

Der äußere Blitzschutz besteht aus unterschiedlichen Teilen: der Ableiter, der so genannte Metallfänger und die Erdungsanlage. Sobald ein Blitz einschlägt, wird er vom Fänger aufgenommen. Ab hier wird der Blitz zur Ableitungsanlage transportiert, und von dort aus gelangt er direkt in die Erdungsanlage. Wissenswert ist, dass der Ableiter nahezu vollständig aus senkrecht verlaufenden Ableitungen besteht, welche jeweils gleichmäßig um das Objekt herum verteilt sind.

Die Erdungsanlage wiederum beinhaltet – sofern vorhanden – einen Fundamenterder. Fachleuten zufolge sollte dieser beim äußeren Blitzschutz immer über eine nach außen hin abführende Leitung verfügen.

Besonders gefährdet: der höchste Punkt eines Hauses

Bei einem Gewitter ist vor allem ...



das Dach von möglichen Blitzeinschlägen betroffen. Denn gerade dieser Bereich ist der höchste Punkt, also die „sensible Angriffsfläche“ eines Gebäudes. Brandschutzanlagen machen deshalb in jedem Fall Sinn. Ganz gleich, ob bei Alt- oder Neubauten.

Dank moderner Technologien ist es heute aber ein Leichtes, eine zuverlässige Blitzschutzanlage bei älteren Gebäuden nachzurüsten. Grundsätzlich gilt jedoch, dass diese Arbeiten von einem fachlich qualifizierten Handwerker durchgeführt werden muss. Denn hierbei gilt es eine Vielzahl unterschiedlicher Normen und Richtlinien zu beachten, um so dauerhaft ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

Die Kosten für einen äußeren Blitzschutz an Alt- oder Neubauten

Im Vergleich zum äußeren ist der innere Blitzschutz, welcher gleichwohl die elektrischen Geräte im Haushalt gegen Überspannungen absichert, weitaus günstiger. Frei nach dem Motto: „Wer A sagt, muss auch B sagen“, bietet sich deshalb die Installation beider Schutzsysteme geradezu an. Die Kosten für einen äußeren Blitzschutz belaufen sich auf etwa 2.500 bis 3.500 Euro, wohingegen die finanziellen Aufwendungen für den inneren Blitzschutz meist mit rund 350 Euro abgedeckt sind.