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Blitzschutzanlage - Prüfung & Wartung

Je nach Art und Größe eines Hauses ist die Installation einer Blitzschutzanlage von großer Wichtigkeit. Für ...



den Fall, dass lediglich ein äußerer Blitzschutz sichergestellt werden soll, ist bei der Anschaffung eines entsprechenden Schutzsystems mit Kosten in Höhe von 2.500 bis 3.500 Euro zu rechnen.

blitzableiter2_flBlitzschutzanlagen, die wiederum einen inneren Blitzschutz bieten, schlagen meist mit etwa 250 bis 350 Euro zu Buche. Damit auch auf Dauer ein umfassender Schutz gegen Blitzeinschläge gewährleistet ist, schreibt die VDE-Norm 0185-305 für private Gebäude im Abstand von mindestens vier bis fünf Jahren eine Überprüfung vor.

Öffentliche Gebäude hingegen müssen spätestens nach 24 Monaten von einem qualifizierten Fachmann (zum Beispiel von Experten der DEKRA) in Augenschein genommen werden.

Was tun im Falle eines Mangels an der Blitzschutzanlage?

Im Rahmen eines solchen Prüfungsverfahrens wird ermittelt, inwieweit die Blitzschutzanlage betriebsbereit ist und welche (qualitativen) Mängel gegebenenfalls vorhanden sind und behoben werden müssen. In jedem Fall gilt es, das Schutzsystem stets auf dem neuesten Stand der Technik zu halten.

Was aber, wenn bei der Kontrolle festgestellt wird, dass tatsächlich Mängel vorhanden sind? In diesem Fall ...



kann es durchaus teuer werden, denn sowohl die Bauteile eines Blitzschutzsystems, als auch der Reparaturaufwand selbst ist mit einem nicht unerheblichen Kostenaufwand verbunden.

Hauseigentümer sind überdies per Gesetz dazu verpflichtet, etwaige Schäden an der Blitzschutzanlage von einem zertifizierten Fachunternehmen beheben zu lassen. Und zwar innerhalb eines vom Prüfer vorgegebenen Zeitrahmens. Geschieht dies nicht, kann der Verantwortliche in einem eventuellen Schadensfalle zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden.

Die Kosten für die Wartung einer Blitzschutzanlage

Die Kosten für die Anlagen-Wartung beinhaltet zunächst eine Grundgebühr, die zwischen 50 und 200 Euro betragen kann. Die Kontrolle der Ableitungen umfasst jeweils eine detaillierte Sichtprüfung, die Messung der niederohmigen Durchgangswiderstände sowie bei Bedarf sogar eine Probegrabung am Gebäude. Insgesamt werden hierfür wiederum zwischen 30 und 100 Euro fällig, wobei die finanziellen Aufwendungen für gegebenenfalls neu anzuschaffende (Ersatz-) Teile von Hersteller zu Hersteller variieren können.