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Porphyrplatten - Preise & Tipps zum Verlegen & Verfugen

Porphyr ist kein bestimmtes Material, sondern ein Sammelbegriff für vulkanische Gesteine mit ...



darin eingeschlossenen großen Kristallen. Sie entstehen auf natürliche Weise, indem Magma im Erdinneren langsam erkaltet.

steinplatte4Dabei bilden sich größere Kristalle, die zunächst im Magma schwimmen.

Woher stammt Porphyr?

Bei einem Vulkanausbruch wird dann die gesamte Masse aus dem Vulkan geschleudert und kühlt rasch ab. Aus den flüssigen Anteilen entstehen sehr kleine Kristalle, die um so feinkörniger sind, je schneller die Masse abkühlt. Dabei werden die größeren Kristalle eingeschlossen und bilden sogenannte Einsprenglinge, die eine Größe von einigen Millimetern bis zu einigen Zentimetern haben und kristallförmig aussehen.

Unterschieden wird Porphyr nach seinem Quarzgehalt. Beim quarzreichen Porphyr sind die Einsprenglinge Quarzkristalle, deshalb wird er auch Quarzporphyr oder Rhyolith genannt. In quarzarmen Porphyren kann wenig oder gar kein Quarz vorhanden sein. Hierzu gehören Gesteine wie Trachyt, Dazit, Andesit und Ignimbrite. Diese Gesteinen kommen auch in Deutschland recht häufig vor.

Verwendung von Porphyr

Porphyr wird im Haus vor allem in Form von Platten verwendet. Aufgrund ihrer Entstehungsweise sind solche Platten meistens nur in kleineren Abmessungen erhältlich. ...



Sie können sehr gut für einen Weg im Außenbereich, die Terrasse oder den Innenhof verwendet werden, durch Polieren kann aber auch eine sehr dekorative Oberfläche erzielt werden, die sich auch für den Innenbereich eignet. Früher wurde solches Gestein häufig in der sakralen Kunst oder für edel ausgestattete Räume in Palästen benutzt. Das Wort Porphyr stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet übersetzt purpurfarben, wegen seiner Farbe durfte er in manchen Zeiten nur für den Kaiser verwendet werden.

Porphyrplatten im Garten verlegen

Porphyr ist ein sehr beständiger Stein, der auch hohe Belastungen aushält. Hitze, Frost und Säure schaden ihm nicht, deshalb wird er gern für Außenanlagen benutzt.

  1. Als Untergrund für einen Weg aus Porphyrplatten ist Kies gut geeignet, mit dem der Weg bis auf die Frosttiefe von 80 Zentimetern ausgefüllt und danach verdichtet wird.
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  3. Vor dem Verlegen sollten die Platten abgewaschen werden, damit der Mörtel gut halten kann.
  4. Danach wird die Mörtelschicht auf den Kies aufgetragen, die Platten aufgelegt und mit einem Gummihammer festgeklopft.
  5. Dann werden die Steine verfugt, wofür möglichst ein Spachtel benutzt werden oder das Fugenmaterial flüssig in die Zwischenräume gegossen werden sollte, weil es von den Oberflächen der Platten schwer zu entfernen ist.
  6. Sobald die Fugen einigermaßen fest geworden sind, sollten die Platten grob gereinigt werden.
  7. Nach dem endgültigen Aushärten der Fugen können die Platten dann nochmals sorgfältig gesäubert werden.

Porphyrplatten gibt es als Polygonalplatten, die ganz unregelmäßige Formen haben und unterschiedlich groß sind, dann kosten sie ab zehn Euro pro Quadratmeter. Doch auch rechteckig zugeschnitten sind sie erhältlich, dann gibt es sie ab etwa 60 Euro pro Quadratmeter. Durch die natürliche Entstehung sieht dabei jede Platte unterschiedlich aus, sodass sich eine etwas unregelmäßige Optik ergibt.