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Holz - Bearbeitung und Verarbeitung -
Holzarten
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BongossiDas Bongossi stammt aus West- und Zentralafrika und ist ein sehr schweres, hartes und zähes Holz, das zu den härtesten Nutzhölzern der Welt gehört. Zudem ist es in die Dauerhaftigkeitsstufe 1 eingestuft, was eine sehr lange Lebensdauer bedeutet.
Das Splintholz ist rosa und hebt sich vom edlen dunkelvioletten bis schokoladenbraunen Kernholz ab. Bongossi trocknet extrem schwer und reißt stark ein. Zudem arbeitet das Holz stark und besitzt eine hohe Biegefestigkeit und Tragfähigkeit sowie Druck- und Schlagfestigkeit.
Zum Dampfbiegen ist es ungeeignet und hat zudem einen unangenehmen Geruch. Ein enormer Vorteil des Bongossis ist die hohe Resistenz gegen Pilze und Holzschädlinge. Bongossi eignet sich für statisch hoch belastete Konstruktionen wie Wasserbauten und Schachtabstützungen.
Eingesetzt wird es z.B. für die Fahrbahnen in der gummiradbereiften Pariser Metro sowie als Parkettböden und Treppenstufen, im Brückenbau, bei Schleusen sowie im Waggon- und Schiffbau. Weiterhin eignet sich Bongossi hervorragend für die Herstellung von Kegelkugeln und Werkzeuggriffen. Besonders gerne wird Bongossi im landwirtschaftlichen Bauwesen für Böden, Wände und Boxen in Viehställen sowie für Grubenabdeckungen, Gatter und Zäune verwendet.
Bongossi ist sehr schwer von Hand zu bearbeiten, daher wird eine maschinelle Verarbeitung mit hartmetallbestückten Werkzeugen empfohlen. Das Material ist allerdings sehr schwer zu sägen und das verwendete Werkzeug stumpft schnell ab. Aus diesem Grund muss das Holz vorgebohrt werden. Als Unterboden sollte Zementestrich oder Gussasphalt verwendet werden.
Die Verlegung erfolgt durch eine vollflächige Verklebung.
Der Preis für 1m² Bongossi-Parkett liegt bei 30€. Bongossi bedarf aufgrund seiner Festigkeit kaum Pflege. Zum Schutz können Lasuren oder Wachse verwendet werden. Im Freien werden die unbehandelten Flächen hellgrau. Die natürliche Farbe des Holzes kann dann nur durch ein starkes Abschleifen erreicht werden.
Es sollte nur Bongossi mit dem FSC-Siegel (Forest Stewardship Council) gekauft werden. So ist gesichert, dass die Kriterien der Bewirtschaftung der Wälder eingehalten, die Abholzung kontrolliert vollzogen und die Menschenrechte dabei nicht verletzt wurden.
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