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Holz - Bearbeitung und Verarbeitung -
Holzarten
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OkanDas Holz Okan stammt aus Afrika und ist ein verhältnismäßig neues Holz auf dem Markt. Es ist außerordentlich dauerhaft und hält mehr als 30 Jahre lang.
Bisher hat Okan ein sehr gutes Stehvermögen bewiesen und zählt zu den schwersten Nutzhölzern. Die natürliche Farbe ist hellgelbbraun bis dunkelrot, wobei Okan unter Lichteinfluss sehr stark nachdunkelt. Das Kernholz ist auffällig braun und teilweise auch kupferfarben oder helloliv. Der Splint ist deutlich rötlich-braun abgesetzt.
Der Faserverlauf ist sehr ausgeprägt und wechseldrehwüchsig. Insgesamt handelt es sich hierbei um ein farblich sehr variables Holz mit einer groben Textur und einer sehr hohen Dichte. Deutlich gekennzeichnet ist es auf den Längsflächen durch helle und wellige Porenrillen und auffällig Glanzstreifen.
Die typischen Anwendungsgebiete liegen im Terrassen-, Brücken- und Wasserbau sowie im Schiffsbau, im Gartenbau und auch für Eisenbahnschwellen. Zudem eignet es sich als Konstruktionsholz für starke Beanspruchungen im Innen- und besonders im Außenbau. Im Wasserbau wird es ausschließlich im Süßwasser für Decks von Molen, für Brücken, Schwimmstege, Bettungen und Rampen verwendet und auch für Lärm- und Sichtschutzwände sowie für Zaunanlagen und für stark beanspruchte Industrie- und Lagerböden.
Okan verfügt über eine extrem hohe Dichte, lässt sich aber trotzdem sehr gut mit scharfem Werkzeug bearbeiten. Jedoch ist dieses Material sehr schwer zu nageln, zu schrauben, zu bohren und zu leimen.
Es sollte nur Okan mit dem FSC-Siegel (Forest Stewardship Council) gekauft werden. So ist gesichert, dass die Kriterien der Bewirtschaftung der Wälder eingehalten wurden, die Abholzung kontrolliert vollzogen und die Menschenrechte dabei nicht verletzt wurden.
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