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Haengebirke - Holz, Parkett, Steckbrief

Die Hängebirke ist für den einen ein beliebtes Holz in der Wohnung, als Möbel oder auch ...



als Bodenbelag, der andere setzt sie im Garten gerne als Begrenzung ein und wieder andere nutzen die Vorteile dieses Holzes in ihrem Kamin.

ImageFür die anderen ist die Birke aber auch das Grauen schlechthin, denn es gibt sehr viele Menschen, die auf den Pollenflug der Hängebirke allergisch reagieren.

Aussehen und Besonderheiten der Haengebirke

Die Hängebirke ist ein sommergrüner Baum, der zwischen zehn und 25 Meter hoch wachsen kann. Bekannt ist er in Deutschland unter sehr vielen verschiedenen Namen, wie z.B. Besenbaum, Maibaum oder Frühlingsbaum. Im Jahre 2000 war die Hängebirke der „Baum des Jahres“.

Teilweise kann man die Hängebirke auch als Strauch finden, dann erreicht sie eine Höhe von zwei bis sechs Metern. Der Durchmesser des Stammes ist sehr gering und liegt meist zwischen 40 und 80 Zentimetern.

Er verfügt über eine lichte Krone, mit überhängenden Zweigen und dreieckige, rautenförmigen Blättern, die länglich zugespitzt sind. Die Hängebirke wird zwischen 90 und 120 Jahre alt. Charakteristisch für diesen Baum ist die weiße, rissige Rinde, ...



die nach oben hin immer glatter wird.

Des Weiteren verfügt die Rinde der Hängebirke oftmals schwarz oder dunkelgraue, rundliche Flecken oder auch horizontale Streifen. Die Hängebirke blüht im April und Mai, dann kommen männliche Blütenkätzchen zum Vorschein, die schlaff runterhängen und ca. zehn Zentimeter lang werden. Durch Erschütterungen und den Wind wird ihr Staub verbreitet, was ein Graus für viele Allergiker ist.

Zu finden ist die Hängebirke in Laubs-, Nadel- und Mischwäldern und Mooren, Heiden und Steinbrüchen und das vorwiegend in Europa, außer im hohen Norden, im Süden der Südhalbinsel Sibiriens sowie im Kaukasus und Nordiran. Besonders gut gedeiht der Baum auf feuchten Sand- und Stein- sowie Lehmböden die eher sauer sind.

Bei der Hängebirke handelt es sich um eine sehr schnell wachsende Pflanze, deren weißer Stamm durch den Inhaltsstoff „Betulin“ entsteht. Dieser schützt den Baum auch vor Verwesung. Viele Hängebirken, die man in der freien Natur findet, haben im unteren Bereich überhaupt keine Äste und Blätter.

Da sie in einem Wald nur recht wenig Tageslicht abbekommt, wäre ein Auswuchs in dieser Höhe für die Birke nur Energieverschwendung.

Verwendung der Hängebirke

Meist wird die Hängebirke als Wegbegrenzung eingesetzt und ist daher an vielen Landstraßen zu finden. Den wenigsten Menschen ist jedoch bekannt, dass die Hängebirke auch eine Heilpflanze ist. Birkenblätter kann man zu einem Tee zubereiten, der ein sehr bekanntes Mittel bei Beschwerden der Harnwege ist. Durch den Birkenblätter-Tee wird die Wasserausscheidung angeregt, die Nieren werden aber nicht gereizt.

Des Weiteren werden Bestandteile der Hängebirken zusammen mit anderen Naturheilpflanzen u.a. gegen Stoffwechselerkrankungen, Rheuma und Gicht eingesetzt und ein sog. Birkenteer findet in Form von Salben in der Tiermedizin gegen Räude und andere Hautschäden Verwendung.

Sehr vielen Menschen bekannt ist aber die Verwendung der Birke im Möbelbau. Bekannt ist Birke auch als Parkett, denn hier wird die gelblichweiße bis cremefarbene Färbung als besonders angenehm empfunden. Da das Holz der Hängebirke sehr weich in der Maserung ist, bekommen Räume durch dieses Parkett ein besonders helles und freundliches Aussehen.

Zudem verfügt das Holz der Birke über einen leichten seidigen Schimmer. Unter anderem werden aus dem Holz Furniere hergestellt.

Ferner ist das Holz der Hängerinde ein hervorragendes Brennholz, denn es recht weich, feinfaserig, zäh und flexibel. Sogar frisch und feucht brennt das Birkenholz relativ gut.

Auch im Musikinstrumentenbau ist das Holz der Hängebirke sehr beliebt. Früher fand sogar der Ruß der Birken als Druckerschwärze Verwendung. Da das Holz sehr leicht ist, hat man früher auch Holzschuhe aus ihm hergestellt.