Kiefernholz - Preise, Kaufen, Eigenschaften - Holz von Kiefern
Kiefernholz ist das Holz der Kieferbäume, die zu der Gattung der Pinus ...und damit zu den Nadelbäumen gehören, wie zum Beispiel auch Tannen und Fichten.
Spricht man in Europa von Kiefernholz, meint man damit in den meisten Fällen das Holz der Waldkiefer.
Es wird aber auch das Holz anderer Kieferarten wie zum Beispiel der Zirbelkiefer oder der Weymouth-Kiefer verwendet.
Immer mehr Verwendung findet die Schwarzkiefer. Das liegt daran, dass diese Art Kiefer extrem unempfindlich und resistent gegen Umwelteinflüsse aus der Luft ist.
Die Wuchsform der Kiefern ist sehr abhängig von Ihrem Standort und den dort herrschenden ökologischen Bedingungen. Der Stamm ist sehr weit astfrei, was die Optik des Holzes begünstigt.
Allerdings kann es in bestimmten Regionen vorkommen, dass die Kiefern recht schief wachsen. Dieser Sachverhalt wirkt sich selbstverständlich auf den Preis des jeweiligen Holzstückes aus. Ein großer Vorteil von Kiefern ist das sehr schnelle Wachstum. In einem Jahr wachsen Kiefern fast 8 m3.
Unter normalen Bedingungen werden diese Bäume bis zu 20 Meter groß. Nach etwa 100 bis 120 Jahren kann es geerntet werden, Kiefernholz mit ...
sehr hoher Qualität erst nach 160 Jahren. Daher ist es notwendig, den Bestand jetzt schon weiter auszubauen. Denn man geht davon aus, dass der Bedarf an Kiefernholz in den nächsten Jahrzehnten steigen wird.
Kiefern bestehen aus einem Kernholzbereich und einem Splintholzbereich. Das Splintholz hat eine gelbliche oder manchmal auch rötliche weiße Farbe. Das Kernholz dagegen ist rötlich gelb oder in manchen Fällen sogar rotbraun. Mit den Alter dunkelt Kiefernholz, wie viele andere Holzsorten auch, nach.
Die Jahresringe kann man bei Kiefern sehr schön erkennen, denn sie setzen sich farblich sehr deutlich voneinander ab.
Das Spätholz ist deutlich dunkler, so dass es stark auffällt. Auch die Harzkanäle kann man bei Kiefernholz deutlich erkennen, im Gegensatz zu anderen Nadelbäumen. Die Rohdichte beträgt bei Kiefernholz 520 kg/m³. Das bedeutet, dass Kiefernholz zu den mittelschweren Hölzern gehört.
Außerdem besitzt Kiefernholz sehr gute mechanische Eigenschaften. Diese Eigenschaften variieren allerdings auch nach Standort und Wachstumsbedingungen. Das Holz ist sehr zäh und wenig flexibel. Das Kernholz Kiefernholz ist sehr beständig und resistent gegenüber Insekten oder Pilzen. Das Splintholz dagegen kann ab und zu kleine Pilzbefälle haben. Diese sind aber leicht zu behandeln.
Verarbeitung
Die Bearbeitung des Holzes der Kiefern ist sehr einfach möglich. Man es leicht sägen, hobeln, fräsen oder mit anderen Techniken der Holzverarbeitung behandeln. Hierbei gibt es so gut wie nie Probleme.
Auch die Verbindung mehrerer Holzstücke mit Nägeln oder Schrauben stellt kein großes Problem dar. Auch die Behandlung der Oberfläche erfolgt relativ einfach. Die einzige Schwierigkeit können die Harzgehalte sein, die sich negativ auf die Haltbarkeit der Lasur auswirken, wenn diese zu hoch sind.
Kiefernholz kann man in jedem Baumarkt kaufen. Auch Holzfachgeschäfte führen Kiefernholz immer, da es sich im ein reguläres und sehr häufig nachgefragtes Holz handelt.
Die Preise liegen im Vergleich zu anderen Holzarten im unteren Mittelfeld. Auch online kann man Kiefernholz gut und relativ günstig bestellen. Vergleichen lohnt sich natürlich immer. Der Vorteil vom Kauf in einem Fachgeschäft ist, dass man die Qualität mit eigenen Augen prüfen kann.
Quelle der Bilder: siehe Holzlexikon Quellenverzeichnis.
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