Lärchenholz - Preise, Kaufen, Eigenschaften - Holz von Lärchen
Die ... Lärche gehört zur Familie der Pinaceae und wächst in ihren Urformen vor allem in Europa. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist allerdings auch die Japanlärche bekannt, die von der Insel Hondu stammt und aus der mit anderen europäischen Arten des Baums eine Hybridlärche gekreuzt wurde.
Die Lärche wird etwa 30 bis 40 Meter hoch und weist im Schnitt einen Durchmesser des Stamms zwischen 100 und 200 Millimeter auf.
Die Lärche macht in Deutschland einen Anteil von einem Prozent des gesamten Waldbewuchses aus, in Österreich sogar 26 Prozent.
Sie wächst besonders häufig in den Alpen, den Sudeten, der Tatra und in Polen. In Deutschland finden sich größere Bestände in den Berchtesgadener Bergen, am Tegernsee und im Mittenwald. Die Lärche gehört zu den wenigen einheimischen Nadelbäumen, die ihre Nadeln im Herbst abwerfen und somit nicht immergrün sind.
Eigenschaften von Lärchenholz
Das Lärchenholz zeichnet sich durch viele verschiedene Eigenschaften aus, welche im Folgenden vorgestellt werden sollen. So ist die Rinde des Baums anfänglich mit einer glatten Oberfläche ausgestattet und weist eine graubraune Farbe auf.
/>Später wird die Oberfläche schwach borkig und in fortgeschrittenem Alter bildet sich eine Schuppenborke mit tiefen Rissen, die einer dunkelrotbraunen bis karminroten Innenfärbung versehen ist.
Die Lärche weist unterschiedliche Farben bei Kernholz und Splintholz auf. Dabei ist das Splintholz von einer hellgelben bis rotgelben Färbung geprägt, während das innere Kernholz in frischem Zustand leuchtend Rot ist. Es kann auch Rotbraun sein.
Durch den Einfluss des Lichts verändert sich die Farbe des Kernholzes zu einem intensiven Rotbraun. Durch die frühe Verkernung der Lärche weist sie nur einen sehr schmalen Splint auf, der selten zwei Zentimeter überschreitet.
Beim Lärchenholz ist zudem mit sehr vielen, schwarzen Ästen zu rechnen, die etwa die Stärke von Bleistiften aufweisen. Diese rühren von Zwischenquirlästen des Stammes her, die als Nageläste bezeichnet werden und in das Holz einwachsen.
Früh- und Spätholz sind beim Lärchenholz ebenfalls sehr stark voneinander abgegrenzt. So findet sich das Frühholz an beiden Seiten der Jahrringgrenzen und ist durch eine helle Farbe gekennzeichnet. Das Spätholz ist innerhalb der Jahrringe zu sehen und sehr dunkel bis hin zu einer tiefbraunen Färbung eingefärbt.
Der Geruch des Lärchenholzes ist sehr kräftig und aromatisch. Selbst bei einer längeren Lagerzeit verschwindet dieser charakteristische Geruch nicht.
Die mittlere Rohdichte beim Lärchenholz beträgt 0,5 Gramm je Kubikzentimeter, wobei die Werte auf eine Holzfeuchte zwischen 12 und 15 Prozent bezogen sind. Durch eine besondere Elastizität und Zähigkeit, sowie eine gute Festigkeit lässt sich das Lärchenholz gut verarbeiten.
Das Lärchenholz ist sehr robust und kann selbst unter Wasser verwendet werden. Dadurch eignet es sich für den Einsatz im Außenbereich ebenfalls. Allerdings sollte hierbei darauf geachtet werden, auch chemische Holzschutzmaßnahmen einzuleiten, wenn das wenig robuste Splintholz mit verwendet wird.
Preise für Lärchenholz
Das Lärchenholz ist im Handel als Schnittholz, Rundholz und Messerfurnier erhältlich. Die Kosten variieren aber auch hier je nach Qualität, Herkunft und Alter des Holzes. Zudem sind die Äste und die individuelle Farbgebung für die preisliche Gestaltung von Bedeutung.
Die Preise reichen dabei von einem bis weit über vier Euro je laufenden Meter Holz. Hierbei kommt es immer darauf an, in welcher Form man das Lärchenholz kaufen will, denn auch dieses ist als schreinerfertige Ware in Form von Dielen und Co. erhältlich.
Quelle der Bilder: siehe Holzlexikon Quellenverzeichnis.
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