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Lindenholz - Preise, Kaufen, Eigenschaften - Holz von Linden

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wird in den Bereich des Laubholzes gezählt. Die Linde selbst kommt in verschiedenen Arten in ganz Europa vor. Dabei werden vorwiegend die Sommer- und die Winterlinde unterschieden.

Der lateinische Name lautet jeweils Tilia platyphyllos und Tilia cordata.

Linden sind insbesondere in ganz Europa weit verbreitet, wobei die Winterlinde eher in den nördlichen Regionen Europas heimisch ist. Eine Kreuzung aus Sommer- und Winterlinde ist ebenfalls häufig anzutreffen: Die Holländische Linde.

Die beiden wichtigsten Lindenarten unterscheiden sich vorrangig durch die Größe der Blätter und die Blütenzahl an den Dolden. Während die Sommerlinde recht große Blätter hat, trägt sie nur drei Blüten an den Dolden. Bei der Winterlinde sind die Blätter kleiner, dafür wachsen fünf und mehr Blüten an den Dolden.

Schon seit jeher sind Linden dafür bekannt, auf wichtigen Plätzen, wie dem Dorf- oder Marktplatz zu finden zu sein. Außerdem spielen Linden in vielen Volksliedern eine wichtige Rolle und verliehen zahlreichen Orten ihren Namen.

Eigenschaften von Lindenholz

Um die Eigenschaften von Lindenholz näher zu bestimmen, muss man sich erst einmal das Vorkommen der Bäume ...



ansehen. Hierbei gilt, dass Linden sowohl einzeln, als auch in Gruppen in Mischwäldern vorkommen.

Vorwiegend finden sie sich in Ebenen, aber auch an den unteren Stufen von Gebirgen. In Osteuropa und Russland finden sich die größten reinen Lindenbestände. Die Winterlinden können zwischen 25 und 30, die Sommerlinden bis zu 40 Meter hoch werden. Mehrere Hundert Jahre sind ein typisches Alter für Linden, manche werden sogar 1.000 Jahre alt.

Beim Lindenholz spielt es kaum eine Rolle, ob es von der Winter- oder der Sommerlinde stammt, denn Unterschiede sind selbst im mikroskopischen Bereich kaum erkennbar. Dafür zählen die Linden zu den so genannten Reifholzbäumen.

Die Besonderheit bei solchen Bäumen besteht darin, dass sich Splint- und Kernholz farblich nicht unterscheiden. Die Farbgebung beim Lindenholz ist weiß bis gelb, teilweise auch grünlich bis rötlich. Auch die Jahresringe sind nur selten stark ausgeprägt, so dass Lindenholz charakteristisch durch leicht gestreifte oder gefladerte Längsflächen gezeichnet ist.

Die Rohdichte des Lindenholzes liegt bei 0,53 Gramm je Kubikzentimeter. Durch die leichte bis mittelschwere Stärke und eine recht weiche Beschaffenheit kann man kaum glauben, dass das Holz von Linden sehr zäh ist. Die feine und dichte Struktur ist dekorativ, allerdings eignet sich Lindenholz nicht für Arbeiten, bei denen gute Festigkeitseigenschaften verlangt werden.

Das Lindenholz kann ein sehr gutes Stehvermögen aufweisen, allerdings erst nach der Trocknung. Aus diesem Grund wird es gerne für Schnitz- und Drechselarbeiten verwendet. Der Einsatz von Lindenholz ist vorrangig im Innenbereich zu sehen, da das Holz von Linden nicht dauerhaft ist und schnell vergilbt, wenn es direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.

Das Lindenholz lässt sich sowohl mit der Hand, als auch maschinell sehr gut bearbeiten. Oberflächenbehandlungen sind ebenso problemlos möglich, so dass Beizen, Lackieren und Färben nicht zuletzt aufgrund der feinporigen Struktur leicht möglich werden. Sollten eisenhaltige Produkte verwendet werden, kann es jedoch zu Verfärbungen am Lindenholz kommen.

Preise für Lindenholz

Das Lindenholz wird je nach Einsatzzweck als Rund- oder Schnittholz angeboten. Es kann als Blindholz, Sperrfurniere oder im Modellbau verwendet werden. Die Preise für Lindenholz sind dabei sehr unterschiedlich gestaltet.

Die Kosten können schon bei weniger als zehn Euro für einen Lindenholzklotz beginnen, sind nach oben aber kaum begrenzt. Ein umfassender Preisvergleich kann hierbei helfen, die günstigsten Preise zu finden.

Quelle der Bilder: siehe Holzlexikon Quellenverzeichnis.