Pappelholz - Preise, Kaufen, Eigenschaften - Holz von Pappeln
Die Pappeln gehören zu der der Familie der Weidengewächse, der lateinische Name ...dieser ist Salicaceae, wo sie eine Pflanzengattung sind. Der lateinische Name der Pappeln ist Populus.
Ihren Ursprung haben die Pappeln in Japan, Mittel- und Nordasien und Nordamerika, es sind in der Regel Pflanzen, die die Form von einem Baum aufweisen.
Die Blüte der Pappeln ist im März und April, wobei die kleinen Kätzchen zu sehen sind. Je nach der Pappelart können sie zwischen 15 und 50 Meter groß werden. Die Pappeln können zwischen 100 und 200 Jahre alt werden. In unseren Regionen sind überwiegend die Graupappel (Populus canescens (Ait.) Smith), die Zitterpappel (Espe, Aspe) (Populus tremula L.) und die Silberpappel (Populus alba L.), heimisch.
Die Schwarzpappel (Populus nigra L.) dagegen wird man in unseren Breiten nicht antreffen. Alle natürlichen Kreuzungen zwischen der Zitterpappel und der Silberpappel werden unter der Graupappel zusammen gefasst.
Eigenschaften von Pappelholz
Beim Holz der einzelnen Arten der Pappeln ist eine recht große Ähnlichkeit zu sehen, die sich bei den verschiedenen Arten kaum unterscheiden, hierbei spielen eher die äußeren Umweltbedingungen ...
eine entscheidende Rolle.
Das Holz ist zum größten Teil weißlich oder auch weißgrau bis hin zu einem bräunlichen Farbton. Bei der Silberpappel weist das Kernholz einen rötlich gelben bis zu einem gelbbraunen Ton auf. Mit hellbraunen aber oft auch einem grünlichen Schimmer ist das Kernholz der Schwarzpappel zu sehen. Im Kern der Zitterpappel ist dagegen keine Färbung zu sehen.
Das Pappelholz weist einen sehr hohen Anteil an Zellulose auf. Bei einer 15-prozentigen Holzfeuchte beträgt die Rohdichte durchschnittlich 0,45 Gramm auf den Kubikzentimeter. Die Werte der Rohdichte bei Pappelholz liegen somit zwischen 0,41 und 0,60 Gramm auf den Kubikzentimeter. Das Holz der Zitterpappel liegt ungefähr bei 0,49 Gramm auf den Kubikzentimeter.
Das Pappelholz ist zerstreut porig, wie zum Beispiel bei der Erle, Birke, Weide, Linde und Rotbuche. Beim Frühholz sind die Gefäße etwa gleichgroß, wie bei dem Spätholz. Im Wesentlichen sind die Strahlen aus gleich großen Zellen aufgebaut. Öl, Protein und auch Stärke werden im Holzgewebe gespeichert.
Das Kernholz wird bei vielen Pappelarten erst ab dem fünften Jahr gebildet. Bei der Borke sind die Korkzellen äußerst dünnwandig. Bei jungen Pappeln wird man eine sehr glatte Rinde, die mit einem durchgehenden Abschlussgewebe versehen ist, finden. Erst im Laufe der Jahre verändert sich die Borke und sie wird oftmals rau und weist tiefe Furchen auf.
Der beliebteste Standort der Pappeln sind Flussläufe, wo sie einen Bestandteil der so genannten Auwälder bilden. Auf der Welt gibt es einen natürlichen Pappelbestand von ungefähr 80 Millionen Hektar, wovon sich 17,7 Millionen Hektar in den USA, 21,9 Millionen Hektar in Russland und 28,3 Millionen Hektar in Kanada befinden.
Preise für Pappelholz
Je nach der Verwendungsart richten sich die Preise beim Pappelholz, einen großen Einsatz findet es als Blindholz für Furniere. Aber auch als Konstruktionsholz kann das Pappelholz verwendet werden, wenn es nur einer mittleren Beanspruchung standhalten muss.
Ebenfalls findet es Verwendung im Flugzeug- und Innenausbau, für Zündhölzer, Verpackungen und sogar in der Herstellung von Prothesen und Holzschuhen.
Für das Pappelholz sollte man unbedingt einen Preisvergleich unternehmen, so kann man beispielsweise drei Festmeter Pappelholz schon für 200 Euro bekommen, aber auch teurer.
Quelle der Bilder: siehe Holzlexikon Quellenverzeichnis.
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