Ulmenholz - Preise, Kaufen, Eigenschaften - Holz von Ulmen
Die Ulme ... zeichnet sich durch eine Vielzahl eindrucksvoller Besonderheiten aus; eben diese machen die Ulme nicht zuletzt auch hierzulande so beliebt. So ist beispielsweise die Rüster, wie die Ulme in Fachkreisen auch genannt wird, die einzige hiesige Baumart, deren Blüten und Früchte bereits vor dem ersten Blättertrieb zu sehen sind.
In der Tat eine außergewöhnliche „Laune der Natur“.
Das rötlich-braune Holz des Ulmenbaumes gilt als überaus wertvoll und wird deshalb sehr gern auch in der Herstellung von Möbeln und Einrichtungsgegenständen verwendet.
Das Holz von Ulmen ist an sich sehr zäh, aber zugleich recht elastisch und somit individuell formbar. Vor allem über Wasserdampf beispielsweise lässt es sich hervorragend biegen. Wenn es also um die Produktion exklusiver, hochwertiger Massivholzmöbel geht, darf Ulmenholz nicht fehlen.
Darüber hinaus eignet es sich natürlich auch sehr gut für die Herstellung von Deckenvertäfelungen, Wandbekleidungen, Parkett, Türen, Treppen et cetera. In der Industrie weiß man vor allem auch die außerordentliche Stoß- und Druckfestigkeit sowie die bemerkenswerte Härte dieses Naturmaterials sehr zu schätzen. Deshalb liegt es nahe, dass das Holz von Ulmen auch als Konstruktionsholz oder Wagnerholz ...
Verwendung findet.
Immer häufiger nutzt man das wertvolle Ulmenholz selbst für die Herstellung von Sportgeräten, für die Produktion von Bade- oder Saunamatten bzw. als robustes Schnitzmaterial. Auf diese Weise – so kann man mit Fug und Recht behaupten – lassen sich in der Tat höchst attraktive Kunststücke erstellen…!
In Nordamerika und Kanada zu Hause
Es wird in sage und schreibe über 20 verschiedene Ulmenarten unterschieden. In diesem Zusammenhang sind zum Beispiel die Holländische Ulme, die Feldulme, die Bergulme oder auch die beliebte Englische Ulme zu nennen. Eines jedoch haben diese und all‘ die anderen Rüster-Sorten gemeinsam: auffallend ist jeweils das sehr kräftige Wurzelwerk sowie die scheibenähnlichen Fruchtstände.
Ulmen werden mitunter bis zu vierzig Meter hoch und können einen Stammdurchmesser von bis zu einem Meter aufweisen. Das Problem in dieser Hinsicht ist allerdings, dass Ulmen in der Regel nicht sonderlich alt werden. Denn ihre ausgeprägte Empfindlichkeit gegen Pilz- und Insektenbefall trägt in erster Linie dazu bei, dass Ulmen nur selten einen Stammdurchmesser von einem Dezimeter erreichen.
So hart das begehrte Ulmenholz ist, so hochwertig und scharf sollten aus diesem Grunde freilich die Handwerkszeuge sein, mit denen das kostbare Naturmaterial verarbeitet wird.
Zwar besticht Ulmenholz durch seine hohe Stabilität und die damit einhergehende, lange Lebensdauer, aber eine ausgeprägte Witterungsbeständigkeit ist dennoch nicht gegeben. Eine zusätzliche Imprägnierung während oder nach der Verarbeitung des Holzes ist somit zumeist unverzichtbar.
Wer sich dazu entschließt, Parkett oder Laminatboden aus qualitativ hochwertigem Ulmenholz zu erwerben, muss unter Umständen tief in die Tasche greifen. So sind beispielsweise fünf Quadratmeter Laminat für rund 35 Euro zu haben (abhängig von der Stärke des Materials).
Massivholz-Vitrinen aus Ulmenholz schlagen – je nach Art und Umfang – mit 700 bis 1.500 Euro zu Buche. Kleinere Dekorationsgegenstände oder Accessoires aus modernem Rüsternholz, wie zum Beispiel Vorlegematten oder Saunamatten kosten etwa zwischen fünfzehn und vierzig Euro.
In jedem Fall kann man bei derartig hochwertigen Produkten sicher sein, einen wahren „Hingucker“ erstanden zu haben. Dementsprechend ist es durchaus eine lohnenswerte Anschaffung, an der man lange Freude haben wird.
Quelle der Bilder: siehe Holzlexikon Quellenverzeichnis.
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