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Holzpflege - Tipps zur Pflege für Innen und Außen

Lackierte Möbel im Innenbereich können hin und wieder mit einer Politur behandelt ...



werden, um sie wieder aufzufrischen. Möbel ohne geschlossene Oberfläche dagegen brauchen unbedingt eine regelmäßige Pflege, um sie vor allem gegen die Feuchtigkeit zu schützen. Noch wichtiger ist der Holzschutz im Außenbereich, wo das Holz ohne Behandlung sehr bald verrotten würde.

renovieren-streichen3 flHolzpflege mit Leinöl, Olivenöl und Wachs

Leinöl gibt es in gekochter und ungekochter Version. Für bislang noch unbehandeltes Holz eignet sich das ungekochte Leinöl besser, weil es sehr tief in das Holz eindringt und dadurch von innen einen guten Schutz bietet. Als oberste Schicht oder zur Nachbehandlung ist dagegen das gekochte Leinöl praktischer, weil es viel schneller trocknet und stärker glänzt.

Olivenöl eignet sich nicht so gut zur Holzpflege, weil es nicht aushärtet und mit der Zeit ranzig wird. Wegen seiner gelblichen Farbe sollte es aber zumindest zunächst an einer unauffälligen Stelle ausprobiert werden, um die Farbentwicklung zu begutachten, bevor eine ganze Fläche mit dem Öl bearbeitet wird.

Wachse haben oft eine Konsistenz wie Schuhcreme und können deshalb genauso mit einer weichen Bürste auf ...



das Holz aufgetragen werden. Dies hat gegenüber der Verwendung eines Lappens den Vorteil, dass das Wachs tiefer in das Holz eindringt. Nach dem Aushärten wird das gewachste Holz am besten mit einem weichen Lappen glänzend poliert.

Pflege der Gartenmöbel mit Öl


Die inzwischen sehr beliebten Gartenmöbel aus Teak- und Eukalyptusholz kommen mit einer regelmäßigen Pflege mit einem Holzöl aus. Auf diese Weise bleibt ihre natürliche Farbe und ihre samtige Oberfläche erhalten und bei Möbeln aus Teakholz sorgt das Öl dafür, dass sich keine Patina bildet. Hierzu wird das Öl einfach mit einem weichen Lappen in Faserrichtung des Holzes aufgetragen und leicht in das Holz eingerieben.

renovieren-streichen6 flTipps bei der Verwendung von Lasuren

  • Lasuren enthalten oft Lösemittel, die ausdünsten, dabei einen unangenehmen Geruch verbreiten und darüberhinaus auch noch gesundheitsschädlich sind. Bei einer Holzlasur für den Innenbereich sollte daher beim Kauf darauf geachtet werden, dass es sich um ein Produkt auf Wasserbasis und ohne Lösemittel handelt.
  • Dickschichtlasuren bieten zwar einen besseren Schutz für das Holz, weil sie eine geschlossene Oberfläche bilden, durch die kein Wasser mehr in das Holz eindringen kann, ihre Überarbeitung nach einigen Jahren ist jedoch oft recht mühsam. Dann muss die alte abblätternde Lasur entfernt werden, bevor das Holz neu gestrichen werden kann. Sehr viel einfacher ist das Überstreichen bei einer Dünnschichtlasur, die in das Holz einzieht.