Holzarten-Lexikon A - G
Mit Holz verbindet man sofort eine warme Farbe und ein angenehmes Ambiente. Und tatsächlich findet man Produkte aus Holz in unterschiedlichsten Farbtönen und Nuancen.Von gelbschimmernd über satt braun bis hin zu tiefdunkel und sogar Rottöne, Holz ist so vielfältig, dass es nahezu alle Stilrichtungen abdecken kann.
Dabei kommt es natürlich ganz entscheidend auf die Holzart an, die bei der Herstellung von Holzprodukten verwendet wird. Diese unterscheiden sich aber nicht nur in der Farbrichtung, sondern auch in der Beschaffenheit, der Robustheit und letztendlich natürlich ganz entscheidend genauso im Preis.
Holzarten – Lexikon für die richtige Farbwahl
Um sich für eine bestimmte Holzart entscheiden zu können, ist natürlich der Grundfarbton des Holzes ein ganz wesentlicher Faktor. Deshalb ist es notwendig, vorab die Grundfarbe der verschiedenen Holzarten zu kennen.
Der klassische Braunton, der besonders bevorzugt für die Herstellung von Möbeln und Bodenbelägen herangezogen wird, ist in erster Linie durch die Holzarten Buche, Birke, Douglasie, Fichte, Hemlock, Linde, Pappel, Tanne und Ulme bedient.
Das besonders edle Teakholz gehört ebenfalls zu dieser Kategorie, wobei Buche als die gängigste Holzart bezeichnet werden kann. Eine etwas rustikalere Note erhält der handelsübliche Braunton der Holzarten durch Eiche, Kiefer, Limba und Edelkastanie.
Bevorzugt man eine etwas hellere Farbnuance, so ist man bei Ahorn, Linde, Pappel, Hagebuche und Esche an der richtigen Adresse.
Auch Fans von dunklen Holzfarben werden im Holzarten – Lexikon natürlich nicht vernachlässigt. Liebhaber dieser dunkelbraunen Farbtöne sollten sich nach Doussie, Erle, Eukalyptus, Lärche, Mahagoni und Nussbaum umsehen. Kirschbaum und Birnbaum verleihen dem Holz einen rötlichen Schimmer, während Arve, Kiefer und Limba eher einen Gelbstich aufweisen.
Nadel- oder Laubholz?
Für den Endverbraucher ist es natürlich in erster Linie unwichtig, ob sein Produkt nun aus Nadel- oder Laubholz hergestellt wurde. In den Holzeigenschaften bestehen jedoch zum Teil wesentliche Unterschiede.
Man kann allerdings nicht mit Bestimmtheit sagen, ob nun Nadel- oder Laubholz in der Beliebtheit am größten ist. Beide Arten haben sozusagen Number One Hits unter den Holzarten.
Die bekanntesten und am häufigsten zur Herstellung von Holzprodukten herangezogenen Nadelholzarten sind eindeutig Kiefer, Tanne, Fichte, Douglasie, Zirbelkiefer und Lärche. Allen ist gemein, dass sie eine recht naturbelassene Optik bieten, auch wenn in der Robustheit und in der Farbgestaltung kleine Unterschiede zu erkennen sind.
Laubholzarten, die sich der größten Beliebtheit und Bekanntheit erfreuen, sind Ahorn und Buche als absolute Favoriten. Sie werden ergänzt um Eiche, Erle, Esche, Ulme, Nussbaum, Kirschbaum und Birkenholz. Die Optik der Laubholzarten ist insgesamt ebenmäßiger und mutet somit weniger naturbelassen an. Dafür werden auch hier unterschiedliche Farbtöne bedient.
Preisunterschiede bei den Holzarten
Für einen Interessenten ist natürlich nicht nur die Beschaffenheit und die farbliche Gestaltung des Holzes wichtig, sondern letzten Endes auch der Preis ein nicht unwesentlicher Faktor.
Und hier bietet der Holzmarkt der Fantasie kaum Grenzen. Als eine der günstigsten Holzarten kann man Fichtenholz definieren, das etwas günstiger als Kiefernholz ist. Auch Erle und Buche reihen sich in die unteren Preiskategorien der Holzarten ein, wenn gleichfalls das Laubholz einen geringen Preisaufschlag mit sich bringt.
In der Preishitliste ganz oben sind Ahorn, Eiche und Nussbaum anzusiedeln, denn hier beträgt der Preisunterschied sehr schnell das Fünffache gegenüber dem Fichtenholzpreis. Preislich ganz oben spielt Teakholz mit. Dieses gibt es schon für einen geringeren Anfangspreis bei minderwertiger Qualität und kann mit steigender Qualität schnell das teuerste Holz überhaupt werden.
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