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Decke streichen ohne Streifen – Tipps

Wenn ein Zimmer renoviert werden muss, ist auch meist die Decke wieder fällig. Vor dem ...



Deckenanstrich haben die meisten Hobbymaler gehörigen Respekt, nicht nur, weil es recht anstrengend ist, sie zu streichen.

streichen3_flDas Übel sind die Streifen und Schatten, die sich nach dem Trocknen der Farbe häufig zeigen. Zimmerdecken streicht man besser in einer hellen Farbe, da dunkle Töne einen oft erdrücken, besonders in kleineren Räumen.

Welche Farbe?

In einem Punkt sind sich Experten und Laien einig, beim Decke streichen ist die richtige Farbe entscheidend. Man darf dabei nicht am falschen Ende sparen und sollte das Geld ausgeben, welches eine gute Farbe kostet. Also, das heißt, beim Fachhändler kaufen und dabei gut beraten lassen. Häufig empfohlen werden Brillux-Farben, aber es gibt noch mehr gute Produkte. Wichtig ist eine gute Deckkraft, dass man nicht so oft überstreichen muss.

Vorarbeiten

Die Zimmerdecke muss sauber sein, Spinnweben und feine Staubpartikel kann man mit einem Besen entfernen. Wenn die Wände eine andere Farbe erhalten sollen, muss man sie abkleben. Die obersten Kanten werden mit Malerkrepp abgeklebt. Auch der Fußboden ...



muss geschützt werden, am besten mit Malerfolie.

Streicharbeiten

Ideal zum Streichen von Decken ist die Verwendung einer Rolle an einer Teleskopstange. Das erleichtert die ganze Sache erheblich. Man kann vom Boden aus streichen und muss nicht mit einer Leiter durch den Raum ziehen und immer wieder auf- und absteigen. Auch für neue Farbe muss man nicht mehr von der Leiter.

Zimmerdecken in Raucherhaushalten streicht man besser nicht in reinem Weiß, sondern besser in einer hellen Farbe. Weiß vergilbt sehr schnell, ein cremefarbener Ton ist deutlich besser.decke-streichen_fl

Das Streichen

Viele Tipps lauten so: Man sollte immer mit dem Licht streichen, nie dagegen. Ebenso sollte man die Decke nie längs streichen, sondern immer quer. Da geht es schon los. Was, wenn die Fenster an den falschen Wänden angeordnet sind, so dass man entweder das Eine oder das Andere tun kann? Auf alle Fälle streicht man weg vom Fenster und nicht zu ihm hin. Günstig ist, im Kreuzgang zu streichen, also zuerst quer zum Licht und dann mit dem Licht und das immer in ca. 75 x 75 cm Quadraten. Günstig ist auch, wenn die Decke nach dem ersten Anstrich gut abtrocknen kann und man dann noch einmal streicht. So wird die Farbe vernetzt und das beseitigt die Streifen. Die Rolle, im Idealfall eine Lammfellrolle, sollte immer richtig voller Farbe sein und nie ganz ausgerollt werden. Am besten streicht man immer überlappend.

Experten raten übrigens davon ab, bei hoher Temperatur und bei Zugluft zu streichen. Bereits gestrichene Bereiche trocknen so zu schnell ab und es können die unerwünschten Streifen entstehen. Außerdem setzt man die Farbrolle nie am Rand auf, sondern immer leicht darunter oder darüber, damit die Farbe besser verteilt werden kann.

Decke Bürsten

Wer beim Streichen immer wieder Streifen produziert, kann es mal mit Bürsten versuchen. Ideal dafür ist Silikatfarbe oder ein ganz feiner Streichputz. Man verwendet eine größere Deckenbürste mit Naturborsten. Beim Bürsten arbeitet man in verschiedene Richtungen. Am einfachsten bewegt man die Bürste in Form einer liegenden Acht. Die Farbe muss satt aufgebürstet werden. Dabei muss sie so dünn sein, dass sie nicht zu schnell in den Untergrund einzieht. Zwar ist diese Art die Decke mit Farbe zu versehen nicht einfach, aber die Übergänge werden schön und die Streifen bleiben weg.