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Holzdecke streichen - Kosten & Tipps

Bei den Holzdecken unterscheidet man zwischen Echtholzpaneelen, echtholzfurnierten Paneelen und kunststoffbeschichteten Paneelen. Es gibt Lacke ...



und Farben, die können für alle drei Oberflächen verwendet werden, allerdings gibt es auch spezielle Produkte, für nur jeweils eine der genannten Oberflächen.

streichen3_flBevor man also die entsprechenden Mittel kauft, sollte man ganz klar wissen, ob es sich bei der Decke um echtes Holz, Furnier oder Kunststoff handelt. Wenn man sich nicht sicher ist, nimmt man ein Mittel, welches für alle drei Oberflächen geeignet ist, das gibt es auch. Es gibt Lacke für Holz und Kunststoff.

Vorbereitung

Egal, welche Decken man streichen möchte, für alle gilt, vor dem Streichen steht eine gründliche Reinigung an. Dann müssen die Paneele mit einem feinen Schleifpapier (Körnung 220) angeraut werden. Wem das Schleifen zu viel Arbeit ist, der kann auch Anlauger verwenden. Diesen gibt es im Baumarkt. Das Mittel wird in Wasser aufgelöst. Dann pinselt man die Decke damit ein. Durch das Mittel wird das Paneel leicht aufgeraut und lässt sich gut streichen.

Ausführung

Es empfiehlt sich, einen Vorlack zu benutzen, da die holzeigenen ...



Stoffe wie Harz im Laufe der Zeit durchschlagen können. Vorlack trocknet sehr schnell und lässt sich gut schleifen. Besonders bei unbehandelten Echtholzpaneelen ist der Vorlack wichtig.

Vor dem eigentlichen Streichen müssen Löcher und Fugen geschlossen werden, dazu verwendet man am besten Acryl für die Fugen und Kunstharzspachtel für die Löcher. Gestrichen werden an der Decke zuerst die Fugen. Dazu wird ein Pinsel verwendet. Die großen Flächen werden im Anschluss mit der Lackwalze gerollt. Man rechnet mit zwei Anstrichen inkl. Vorlack. Am besten eignen sich Acryllacke. Diese sind lösungsmittelfrei und trocknen schnell.

Zu bedenken!

Lacke auf natürlicher Basis sind zwar gesünder, im Endergebnis aber weniger befriedigend. Für die tägliche Beanspruchung ist solch ein Lack meist zu weich, obwohl er für eine Zimmerdecke reichen würde. Die strapazierfähigeren Lacke sind meist Zweikomponenten-Lacke, die erst kurz vor der Anwendung zusammen gerührt werden. Der Nachteil dieser Lacke ist, dass sie noch lange Zeit Lösungsmittel abgeben. Das ist natürlich nicht günstig für die Gesundheit.

Eine andere Lösung bieten Mittel aus Pflanzenfarbstoffen, womit Holz gebeizt werden kann. Wasserbeizen sind nach dem Trocknen allerdings wieder wasserlöslich und müssen deshalb mit einem wasserunlöslichen Überzug versehen werden. Dieser kann allerdings die Farbe verändern.

Wachsbeizen dagegen sind wasserfest. Allerdings ist hierbei die unterschiedliche Saugfähigkeit des Holzes zu beachten. Stirnholz z.B. nimmt sehr viel Farbe auf und wird so natürlich viel mehr gebeizt. Beeinflussen lässt sich dieser Effekt durch das Anfeuchten des Holzes.

Empfehlenswert!

Praktisch und nicht ungesund sind Deko-Beizen, die es in vielen verschiedenen Farben gibt. Sie sind ideal für unbehandeltes Holz und betonen die Holzmaserung. Bei einigen Herstellern können Holz-Beizen und Deko-Beizen untereinander gemischt werden. Im Anschluss muss in der Regel noch die Oberfläche versiegelt werden. Dazu wird ein Holzwachs oder ein Klarlack verwendet. Dieser Abschluss verleiht dem Holz ein lebendiges, kräftiges Aussehen und schützt es.