Schattenfuge herstellen bei Holzdecke & Trockenbau
Beim Erstellen einer Holzdecke sollte keinesfalls die Schattenfuge vergessen werden, denn sie ist im Trockenbau ...das A und O. Schließlich ist Holz ein natürliches Material, das arbeitet und somit schwinden und quellen kann.
Aus diesem Grund muss eine Schattenfuge bei einer Holzdecke hergestellt werden. Die Fuge befindet sich zwischen der Wand und der Deckenbekleidung bzw. zwischen der Decke und der Wandbekleidung. Hierfür ist eine ungefähr 20 Millimeter schmale Fuge vonnöten, die als so genannte Schattenfuge bezeichnet wird. Für die Herstellung der Schattenfuge wird ein Schattenfugenbrett oder eine Schattenfugensäge verwendet, damit sie gleichmäßig wird.
Wie eine Schattenfuge entsteht
An dieser Stelle soll kurz erläutert werden, wie der Heimwerker eine Schattenfuge für eine Holzdecke herstellen kann.
1. Eine Schattenfuge entsteht, wenn die Holzverkleidung der Decke ein bis drei Zentimeter vor der Deckenoberfläche endet.
2. Dabei sollte auf eine gerade Kante geachtet werden.
3. Ist die Kante zu den angrenzenden Bauteilen nicht gerade, dann sollte sie parallel zu diesen verlaufen.
Mit der Schattenfuge wird in der Optik eine Ablösung der Bauteile voneinander geschaffen. Damit dieser Effekt ...
noch verstärkt werden kann, kann der Untergrund, der später zu sehen ist, zusätzlich dunkel gestrichen werden. Allerdings sollte die Unterkonstruktion der Schattenfuge schon vorher gestrichen werden, bevor die endgültige Verkleidung mit Holz angebracht wird.
Material für die Holzdecke
Als Material für die Holzdecke sollte Profilholz zum Einsatz kommen, das stets aus Vollholz besteht. In verschiedenen Ausführungen ist das Holz erhältlich, so kann es in gebeizter, lackierter, gewachster oder roher Form gewählt werden.
Zum größten Teil wird die Holzdecke mit Nägeln montiert, die auf einer Unterkonstruktion aus gehobelten Latten angebracht wird.
Wird die Holzdecke mit einer Schattenfuge verlegt, so sollten hierfür gehobelte Latten für die Unterkonstruktion ihre Verwendung finden.
- Bewährt haben sich in der Praxis die Formate 24/48 und 30/50 Millimeter.
- Entlang des Randes sollten dann gehobelte Bretter eingesetzt werden, die die gleiche Stärke aufweisen.
- Die Breite der gehobelten Bretter sollte in diesem Fall zwischen acht und zehn Zentimetern betragen.
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