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Kellergeruch entfernen und loswerden – Tipps

Kellergeruch ist unangenehm und schwer zu beschreiben: leicht vermodert, muffig, fast ein bisschen nach Schimmel. ...



Wer im Keller viele mitunter wichtige Dinge aufbewahrt, kann den Geruch schon gar nicht gebrauchen oder noch schlimmer: man mag diverse Dinge am liebsten überhaupt nicht mehr dort lagern.

kellerausbau_flKlar, im Keller ist es feucht, es wird oft nicht ausreichend gelüftet, da fangen manche Sachen recht schnell an, modrig zu riechen. Das Unangenehme: Wenn man ihn erste mal riecht, den Moder, sind Pilzsporen mit im Spiel und diese wiederum sind gesundheitsschädlich. Was aber macht man am besten, damit Kellergeruch nicht entsteht oder, falls er dennoch schon da ist, wie wird man ihn wieder los? Immerhin ist der Keller ja dazu da, um Dinge zu verstauen und aufzubewahren.

Kellergeruch aus Gebrauchsgegenständen entfernen – Hausmittel

Bei Kleidungsstücken könnte es helfen alle nochmals durchzuwaschen oder diese zu lüften. Ein bewährtes Mittel ist auch das Einlegen in Essigwasser oder Wasser, welches mit Waschsoda vermischt wurde. Auch Natron ist ein super Geruchskiller. Muffige Bücher kann man in eine Kiste stellen, deren Boden mit Katzenstreu oder Aktivkohe bedeckt wird. Dann sollte ...



jedes Buch einzeln in eine kleine Schachtel gelegt werden und die große Kiste wird oben verschlossen. Am besten sogar luftdicht! Bei mehreren Büchern allerdings ziemlich aufwendig, das Ganze. Auch Kaffeepulver gilt als Geruchsvertilger: mehrere mit Kaffee gefüllte, verschlossene Filter in einer Kiste mit Büchern verteilen, verschließen und erst mal warten. Einen Versuch ist es wert.

Kellergeruch loswerden mit anderen Mitteln

Wer Textilen oder auch Kleidung im Keller gelagert hatte, diese nun ins Haus holt und den unliebsamen Geruch entdeckt, kann es mal mit einem Anti-Geruchsspray probieren. Dieses Spray wird einfach aufgesprüht – gerade bei nicht-waschbaren Textilien sehr praktisch – und minimiert dann jegliche Gerüche.

Am besten ist natürlich, das Problem da anzugehen, wo es auch herkommtt: im Keller. Meistens liegt der Muff an zu viel Feuchtigkeit. Hier helfen diverse Luftentfeuchter, die es im Handel zu kaufen gibt. Diese beinhalten Salz oder andere feuchtigkeitsbindende Substanzen, die der Luft das Wasser entziehen. Alternativ sind auch Duftstecker oder Raumsprays denkbar, aber unter Umständen gesundheitsschädlich, daher wieder nur eingeschränkt zu empfehlen. Natron wäre hier auch ein geeignetes Mittel: auf Schälchen streuen und hinstellen. Allerdings, je nach Größe des Kellers, braucht man da schon ein bisschen mehr Natron als beispielsweise bei einem Kühlschrank.

Großputz

Unvermeidlich ist vermutlich, einmal einen Großputz zu starten. Essigessenz ist ein ziemlich guter Geruchskiller und hilft oft ganz gut. Dann sollte man feststellen, wo die Feuchtigkeit denn eigentlich herkommt. Wer zudem regelmäßig lüftet, sorgt für ein besseres Raum- oder in dem Fall Kellerklima.

Vorbeugung gegen Kellermuff

Nicht zu viele Dinge aufbewahren! Wer immer mehr Krimskrams hortet, läuft Gefahr, dass umso mehr vergammelt und man den Überblick verliert bzw. gar nicht mehr vernünftig putzen und reinigen kann. Je mehr Ordnung herrscht, desto mehr Überblick hat man, wenn dann doch mal feuchte Stellen entstehen sollten. Diverse Flaschen sollten nicht umkippen können, da sonst austretende Flüssigkeit wiederum den Geruch begünstigt. Regelmäßiges Lüften ist ebenso wichtig wie das Abwischen eventuell auftretenden Kondenswassers an den Fenstern. Fensterlose Keller lüftet man durch Türe offenstehen lassen. Zeitungen sollten möglichst gar nicht im Keller gelagert werden (und wenn, dann nur gut verpackt), da diese die Feuchtigkeit aufsaugen und dann daran Pilzsporen entstehen. Auch Kleidung gehört gut verpackt in Kisten. Wer feuchte Wände entdeckt, sollte diese unbedingt beseitigen oder dem Vermieter Bescheid geben.