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Jugendzimmer gestalten

Meistens geht das viel schneller, als es den Eltern lieb ist: Das Kind ist kein Kind mehr – oder ...



glaubt zumindest, keines mehr zu sein. Das Zimmer ist einfach nur noch peinlich, „geht gar nicht“ und sollte dringend neu gestaltet werden.

jugendzimmer3_flDann heißt es also raus mit Teddytapete und Spielteppich und her mit den neuen, coolen Möbeln und Wänden. Die Jugendlichen sind dabei, einen eigenen Geschmack und Stil zu entwickeln und dem sollte der künftige Raum natürlich gerecht werden. Charakter und Vorlieben werden sich im Raum widerspiegeln und ihm Ausdruck verleihen. Entweder – so man die Zeit und das nötige Kleingeld hat – man macht keine halben Sachen und erneuert den kompletten Raum, also Möbel und Wände, oder man erneuert mal zumindest einen Teil. Bedenken sollte man allerdings hierbei immer, dass, wenn ein 12-Jähriger den Wunsch nach einem Jugendzimmer äußert, vermutlich diese Neugestaltung mit 15 oder 16 wiederum überholt ist. Daher kann sich auch eine etappenweise Verschönerung lohnen.

Gestaltung Jugendzimmer

Nicht nur die Möbel sind ja letztendlich ausschlaggebend, sondern auch die Gestaltung drum herum. Wer also das eine oder andere Möbelstück aus Kindertagen noch ...



verwenden kann – und es schafft, den Teenie davon auch zu überzeugen –, kann durch ein paar wenige neue Impulse dem Zimmer ein ganz anderes Gesicht geben. Klar, dass Teddys und Co. keinen Platz mehr haben (obwohl – wer weiß?). Aber der Kleiderschrank lässt sich doch vielleicht noch ein paar Jahre ertragen?

Klasse, praktisch und richtig beliebt sind Betten, die man auch als Couch umfunktionieren kann. Das lässt die Herzen der meisten Jugendlichen höher schlagen, kann man sich doch auf eine Couch wunderbar mit den Freunden lümmeln und quatschen. Oder man streicht das Zimmer komplett neu, gestaltet ein Wand auffällig und ganz individuell, schafft eine gute Möglichkeit für den PC oder den Laptop, richtet eine Chill-Ecke ein zum Relaxen (die nämlich darf niemals fehlen) – voilà, das Zimmer erstrahlt in neuem, jugendlich-angepassten Glanz!

Jugendzimmer gestalten mit Farben

Schon mit der Lieblingsfarbe des Teenagers lässt sich viel erreichen: Bilder, Kissen und Bettwäsche in dem gleichen Farbton, vielleicht noch die Sitzmöbel passend, der Teppich oder auch eine Wand – auch das kann sehr viel ausmachen und dem Zimmer ein neues, individuelles Gesicht verleihen.

Je mehr Ideen man hat und je kreativer man ist, desto einfacher ist es auch, mit wenigen Mitteln große Effekte zu zaubern. Vermutlich geht es dem Nachwuchs nämlich gar nicht um die neuesten Möbel, sondern um einen coolen Look und praktische Accessoires.

Die Jugendlichen sind natürlich unterschiedlich in ihren Geschmäckern und Bedürfnissen und genauso vielfältig sind auch die Gestaltungsideen zu ihrem Zimmer. Konkrete Vorstellungen vom Aussehen pflegen sie in der Regel schon selbst.

Online Jugendzimmer gestalten

Eine gute Möglichkeit, das Zimmer zu gestalten, bieten Online-Raumplaner, die es auch speziell für Jugendzimmer gibt. Wer sich schwer tut bei den Ideen und dabei, wie dies oder jenes wohl im Zimmer aussehen würde, könnte so etwas einmal ausprobieren. Bei 3D-Onlineplanern kann man das künftige Zimmer kritisch anschauen und vielleicht auch verschiedene Farbkombinationen ausprobieren.

Ein schön gestaltetes Zimmer ist für die Teenies auch tatsächlich wichtig, es dient einer gewissen Art „Selbstverwirklichung“, also der Persönlichkeitsentwicklung, und ganz wichtig ist, dass die Eltern sich zumindest nicht allzu sehr dabei einmischen. Klar, wer prinizpiell gegen einen Fernseher im Zimmer ist, sollte natürlich auch dabei bleiben; ein Schreibtisch in einem Eck, in dem kein Licht ist, das geht auch nicht; im finanziell bezahlbaren Rahmen muss es auch bleiben (oder der Nachwuchs beteiligt sich an dem Vorhaben). Aber die Farbe der Wand ist Geschmackssache und muss in erster Linie dem Jugendlichen gefallen und nicht den Eltern.