Raumgestaltung Jugendzimmer
Vom Kinder- zum Jugendzimmer: Wie geht man da am besten vor? Was macht ein richtig „cooles“ Jugendzimmer überhaupt aus, ...was für Möbel sind gefragt, was für Möglichkeiten der Raumgestaltung gibt es?
Die Sache ist relativ einfach: Fragen Sie Ihren Nachwuchs am besten selbst, meistens haben diese schon ganz konkrete Vorstellungen davon, wie das Zimmer denn bitteschön aussehen sollte. Oft kehren sie von Besuchen bei Freunden zurück und stellen fest, dass deren Zimmer richtig klasse ist, weil es mehr Platz gibt, weil die ein Möbelstück gesehen haben, das ihnen imponiert, oder weil dort eine Wand richtig auffällig und krass gestaltet ist.
Raumgestaltung – worauf achten?
Dann sollte man überlegen, was machbar und was vernünftig ist. Dabei gilt es, nicht die Bedürfnisse des Teenagers aus den Augen verlieren, vor allem nicht in Bezug auf die nächsten Jahre. Auch sollte man nicht vergessen, dass ein 12-Jähriger, der sein Zimmer gerne neu oder anders haben möchte, diesen Geschmack vermutlich in 3 Jahren nur noch peinlich oder belächelnswert findet und dann wieder ganz etwas anders haben will. In diesem Alter nämlich tut sich viel. Ein 16-Jähriger dagegen ist möglicherweise in ...
seiner Meinung und in seiner persönlichen Entwicklung schon etwas gefestigter – könnte man zumindest annehmen, auch das ist natürlich nicht sicher. Wer den Raum und auch die Wände eher etwas neutraler gestaltet, ist also Im Zweifel auf der sicheren Seite. Oder es können ja ein paar wenige Elemente auffallend sein, die dann aber relativ einfach in ein paar Jahren ersetzt werden können. Das hängt immer individuell vom Platz und auch vom Umfang des Geldbeutels ab. Eventuell haben die Teenies ja auch schon ein paar Ersparnisse, mit denen sie sich den einen oder anderen Wunsch selber finanzieren können, den die Eltern so gar nicht nachvollziehen können oder wollen!?
Die Raumgestaltung eines Jugendlichen kommt im übrigen schon viel eher der eines Erwachsenen nahe: Couch, Schreibtisch, Couchtisch, Kleiderschrank und ein oder zwei gemütliche Sessel.
Wände im Jugendzimmer und Farbgebung
Viele Teeanger wollen keine Tapete oder zumindest keine gemusterte sondern am besten eine unifarben gestrichene Wand – notfalls geht das ja auch mit einer Raufasertapete oder aber, wenn der Untergrund streichfähig ist, ganz ohne Tapete. Ton in Ton ist ebenfalls momentan angesagt: Die Wände in unterschiedlichen Lilatönen und die Möbel farbig dazu passend. Aber das ist natürlich immer Geschmackssache und darauf sollte mehr Wert gelegt werden als auf Modeerscheinungen.
Bei den meisten Jugendlichen werden die Wände ohnehin ziemlich schnell mit diversen Postern von den gerade aktuellen Lieblingsstars gepflastert – das sollte man bedenken, da man dann zwangsläufig von der darunterliegenden Wandfarbe nicht viel sieht.
„Chill-out“ Lounge oder Leseecke und mehr im Jugendzimmer
Das darf natürlich in keinem Jugendzimmer fehlen: Eine Ecke, in der es sich bequem relaxen lässt, in der man entweder mit Freunden klönt, ein Buch liest oder einfach nur abhängt und Musik hört – oder natürlich chattet. Viele Teenies haben Laptops und benutzen dieser in jeder erdenklichen Körperhaltung – bevorzugt im Liegen oder in einem bequemen Sessel. Zum Relaxen bietet sich eine Couch an oder auch ein oder zwei gemütliche Sessel oder andere Sitzgelegenheiten.
Mädchen brauchen manchmal noch einen großen Spiegel und genug Platz für ihre Klamotten, ein Schminkeck oder vielleicht sogar eine Frisierkommode.
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