Zimmer streichen - Ideen, Muster, Kosten & Tipps
Viele Menschen richten sich gern öfters neu ein. Da sich die wenigstens immer ...wieder neue Möbel anschaffen können, ist es am leichtesten, dem Zimmer mit einem neuen Farbanstrich ein neues Aussehen zu geben und nur mit ein paar farblich passenden Accessoires das Gesamtbild zu verändern.
Oft reicht schon eine Wand, die auffällig farbig gestaltet wird, um Akzente zu setzen und eine Veränderung herbeizuführen.
Zimmer streichen macht eigentlich Spaß und ist recht einfach, so dass sich das durchaus ein jeder zutrauen kann.
Ideen
Bei der Gestaltung kann man sich auf die Farbwirkung verlassen..
Rot setzt farbige Akzente und kann positive Energien freisetzen. Zu viel davon ist ungünstig, macht oft aggressiv. Eine Zimmerwand in Rot ist günstig, von mehr ist abzuraten.
Orange wirkt einladend und freundlich. Orange ist gut für Wohnzimmer geeignet und auch im Kinderzimmer macht sich die Farbe gut. Sie verbreitet Wärme und Weite und ist deshalb besonders für kühle und lichtarme Räume geeignet. Diese werden durch die Farbe optisch aufgehellt.
Gelb, besonders Sonnengelb sorgt für gute Laune. Die Farbe passt zu allen ...
Räumen. Gelb fördert das Denken und die Kommunikation. In engen Eingangsbereichen oder in Räumen ohne natürliche Lichtquelle sorgt Gelb für angenehme Helligkeit.
Grün wirkt erfrischend, ist aber auch beruhigend. Mit Grün kommt die Natur ins Haus. Ein helles Grün als Hintergrund ist geeignet für klassische Einrichtungen oder Holz- und Naturtöne.
Blau beruhigt und sorgt für innere Ausgeglichenheit. Es ist die ideale Farbe für Schlafzimmer.
Violett wird besonders von Kindern geliebt, diese mögen die Farbe auch kräftig, wohingegen Erwachsene eher fliederfarbene Wände schätzen. Sehr modern sind die Farben Brombeere oder Aubergine, mit ihnen kann man starke Akzente setzen. Bei so auffallenden Farben müssen aber die Einrichtung und alle Accessoires zur Wandgestaltung passen.
Muster
Mit der so genannten Wischtechnik lassen sich weiche, organische Farbstrukturen schaffen. Sie bewirken einen antikisierenden Effekt. Zum Wischen werden Pinsel, Schwämme, Lappen oder Glättspachtel verwendet. Mit der Wischtechnik kann man Imitationen von Tapeten, Stein und Holz erreichen. So lassen sich Unebenheiten gut kaschieren, aber auch Zufallsmuster entstehen, je nach Farbauftrag und verwendetem Stoff.
Besonders auf glattem Grund lassen sich mit der Wickeltechnik effektvolle Farbstrukturen schaffen.
Die Tupftechnik mit einem Schwamm ist geeignet, um lebendige Flächen zu schaffen, welche eine gewollte Struktur ergeben. Je nachdem, wie die Wand beschaffen ist, welche Farben man wählt und welches Werkzeug und wie viel Druck man beim Farbauftrag verwendet, lasen sich künstlerische Effekte erzielen von antik bis edel, ganz nach Wunsch.
Andere Möglichkeiten bieten Putzstrukturen verschiedenster Art.
Kosten
Natürlich ist es am preiswertesten, wenn man selbst für die neue Wandgestaltung sorgt. Fachleute um Zimmer zu streichen sind teuer, mit 3,5 bis 5 Euro pro m² muss man rechnen. Bei den Farben gibt es mitunter auch große Unterschiede. Wichtig ist, dass man eine gute Qualität wählt. Der Preis sollte eher zweitrangig sein. Farben auf Wasserbasis, auch Dispersionsfarben genannt, riechen kaum, trocknen schnell und sind meist gut umweltverträglich.
Tipps der Redaktion
- Wird eine Walze zum Streichen verwendet, sollte sie vor dem ersten Farbauftrag angefeuchtet werden. Eine Malerwalze sollte nie ganz in die Farbe getaucht werden. Schon die Hälfte der Walze voll Farbe ist ausreichend und an der Wand sehr ergiebig.
- Günstig ist, die Walze immer in Richtung des Lichteinfalls abzurollen, so erhält man einen akkuraten Anstrich. Langsames Abrollen verhindert Farbspritzer.
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