Flur streichen & gestalten - Ideen &Tipps
Der Flur ist der Eingangsbereich des Hauses und stellt daher eine Visitenkarte dar für ...die gute Stube. Ein schön gestalteter Flur stimmt den Besucher also schon in gewisser Weise ein auf den Rest.
Zur Geltung kommen die Wände dann am besten durch eine stimmige Farbgebung. Möglichkeiten der Farbgestaltung gibt es viele. Und es muss ja wahrlich nicht immer zwangsläufig Weiß sein.
Farbgestaltung im Flur - Tipps
Die Gestaltung hängt natürlich auch von der Größe des Flurs und dessen Lichtverhältnissen ab. Bunte Farben sind zwar fröhlich und frisch, eignen sich aber für kleine, dunkle Flure eher weniger. Hier sind eher zarte Cremefarben angesagt oder auch helles Gelb. Wer viel Licht hat und Platz: Warum nicht mal zu Sonnengelb oder Orange greifen? Überstreichen kann man bei Nichtgefallen in ein paar Jahren ja recht schnell. Außerdem müssen keineswegs alle Wände gleichfarbig sein: Mut zum Neuen! Wenn die Wände verschiedene, aufeinander abgestimmte Farben haben, kann das eine super Wirkung erzielen. Allerdings sollte man die Möbel, die im Flur stehen und auch die Bodenfarbe natürlich in die Überlegungen miteinbeziehen. Wer nicht ganz so mutig ...
ist, beginnt mal mit einer Wand: Die dann richtig schön auffallend und den Rest weiß oder ein paar Töne heller. Wer nicht so sehr auf grelle Farben steht, findet vielleicht Gefallen an den immer noch modernen Terrakottafarben.
Mit Schablonen den Flur gestalten
Schablonen sind auch eine sehr einfache Möglichkeit, Farbe und Abwechslung an die Wand zu bringen. Motive gibt es wahrlich genug, die Schablone wird dann einfach auf die Wand geklebt und übermalt. Sieht nicht gut aus? Kein Problem, weil sich das meistens problemlos wieder überstreichen lässt. Derlei Motive eignen sich als „Solitäre“ oder auch als ganze Bordüren, je nach Geschmack.
Wisch- und andere Streichtechniken
Es muss auch nicht immer „nur“ eine gestrichene Wand sein: in den Baumärkten und Malergeschäften gibt es so viel mehr Auswahl an Wandgestaltungsmöglichkeiten. Wischstrukturen, die man mit Schwämmen, Pinseln oder Lappen erzielt, Farbe mit Glittereffekt, lackähnliche Farben und so weiter. Hier wird zuerst eine Farbe aufgetragen und dann diese oder auch eine zweite obendrüber verwischt mit Spachtel, Schwamm oder Handschuh. Das geht meistens ganz leicht, man sollte sich dennoch ein paar Muster im Laden anschauen. Das Ergebnis kann nämlich ganz schon unterschiedlich werden mit Schwamm oder Lappen und es sollte ja letztendlich auch wirklich gefallen.
Unkonventionelle und extravagante Ideen für´s Streichen
Warum muss es eigentlich immer eine ganze gestrichene Wand sein? Eben. Wer ein bisschen mutiger ist, färbt nur die untere Hälfte, das mittlere Drittel oder die unteren 2/3 der Wand. Dann vielleicht noch eine Wand komplett in der gleichen Farbe – perfekt! Kurze Wände wirken auf diese Weise sogar ein bisschen länger. Ausgesprochen schön sehen 2 aufeinander abgestimmt Farbtöne aus (unten dunkel, oben hell) mit einem weißen oder cremefarbenen Streifen mittig oder im oberen Drittel. Oder darf´s noch ein bisschen ausgefallener sein? Aber klar doch: mehrere Farben (aber alle Ton in Ton!) kaufen und im Schachbrettmuster auf eine Wand anbringen – sieht super aus. Allerdings sollten dann möglichst wenig bis keine Möbel und auch keine Bilder daran hängen. Die Wand ist dann schon Hingucker genug. Oder man streicht eine Wand im Zebralook das heißt in breiten Blockstreifen von oben nach unten im Wechsel und die Wände drum herum in einer der beiden Farben. Oder, oder, oder.. Nur Mut! Wer sich das nicht traut, kann ja vorher im Internet oder in Wohnzeitschriften zuerst mal Bilder anschauen und sich mit dem Gedanken „anfreunden“. Übrigens gibt es auch Internetseiten mit Gestaltungssoftware für Zimmerwände. So kann man vorher mal checken ob der gewünschte Style wirklich so toll ist, wie man sich das vorstellt oder doch eher unvorstellbar.
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