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Fundamenterder - Funktionsweise & Preise

Für den Fall, dass Isolationsfehler oder ähnliche Defekte in elektrischen Leitungssystemen vorhanden sind, muss mitunter mit ...



gewissen Beeinträchtigungen gerechnet werden.

fundamenterder_flDies bezieht sich unter anderem auf die Zentralheizungssysteme, auf Tele- oder Hauskommunikationssysteme, Antennen- oder Blitzschutzanlagen sowie auf die Gas-Wasserinstallationen innerhalb von Gebäuden.

Dabei gilt, je höher die Anzahl der Elektrogeräte bzw. der TV-, Video- oder Audiogeräte im Haushalt, desto größer könnte über kurz oder lang das Risiko so genannter Berührungsspannungen sein.

Mit einem Fundamenterder aber werden derartige Spannungsgefahren nachhaltig ausgeschaltet. Und so verlangen mittlerweile auch die Energieversorger gemäß DIN 18015-1 die Installation eines Fundamenterders zur Absicherung von Neubauten. Jedoch darf dies ausschließlich durch erfahrene, qualifizierte Fachkräfte erfolgen.

Vom natürlichen Erder zum Oberflächen-, Tief- und Fundamenterder

Es gibt unterschiedliche Arten von Erdern. Neben den so genannten natürlichen Erdern (Rohrleitungen, Stahlträger usw.) nutzt man auch stählerne Tiefenerder, welche üblicherweise senkrecht tief ins Erdreich eingelassen werden. Darüber hinaus bieten freilich auch Oberflächenerder einen adäquaten Schutz.

Hierbei kommen so genannte Maschen- oder Ringerder zum Einsatz, welche ebenfalls tief in den Boden eingebracht werden müssen. Beim Fundamenterder hingegen verhält ...



es sich so, dass der nicht isolierte Rundstahl bzw. der Bandstahl direkt in das Betonfundament eines Gebäudes eingelassen wird, sodass auf diese Weise eine breitflächige Verbindung mit der Erde entstehen kann. Dadurch ist eine dauerhafte Absicherung gegen Spannungsgefahren garantiert.

Die Funktionsweise des Fundamenterders

Übrigens bietet sich gerade bei Neubauten die Verwendung eines Fundamenterders – die Kosten hierfür betragen etwa zwischen 60 und 90 Euro – an. Denn somit werden umfangreiche Arbeiten am bzw. im Erdreich nahezu überflüssig. Grundsätzlich wird der Fundamenterder als geschlossener Ring in das Außenfundament bzw. in die direkte Umgebung der Außenfassaden von Neubauten eingelassen.

Ein wichtiger Vorteil ist dabei die Tatsache, dass der Fundamenterder bedingt durch die Einbringung in Beton keiner Korrosionsgefahr ausgesetzt ist. Das garantiert eine fast unbegrenzte Lebensdauer. Generell wird die Ausführung eines Fundamenterders durch die DIN-Norm 18014 festgelegt.