Sohlplatte dämmen und abkleben
Die Sohlplatte, auch als Plattenfundament bekannt, stellt eine Alternative zu den bewährten Einzel- oder Streifenfundamenten dar./>
Sie wird immer dann eingesetzt, wenn die Baulasten sehr hoch sind oder der tragende Untergrund aus verschiedenen Böden besteht.
Aber auch wenn die Baulast recht gering ist, kann es sinnvoll sein, eine Sohlplatte aus Fundament zu wählen, da diese oft kostengünstiger und einfacher zu installieren ist.
Der Vorteil der Sohlplatte besteht darin, dass sich die Baulast über die gesamte Platte verteilt. Die Bodenpressung wird somit deutlich herabgesetzt, vergleicht man selbige mit dem Einzel- oder Streifenfundament.
Abdeckungen und Bewehrungen der Sohlplatte
Damit die Sohlplatte alle Anforderungen richtig erfüllen kann, ist es notwendig, sie sowohl an der Unter-, wie auch an der Oberseite mit einer Bewehrung zu versehen. Da die Seiten der Sohlplatte oftmals über die Wände hinaus stehen, ist es wichtig, vor dem Betonieren der Platte eine Sauberkeitsschicht aufzubringen.
Diese Abdeckung kann entweder mit Magerbeton erfolgen oder mit einer festen PE-Folie, die in die Platte eingebracht wird. Durch diese Abdeckung gelingt es, dass die Bewehrung sich nicht verschiebt und sich beim Betonieren die Sohlplatte nicht ...
mit dem Beton vermischt.
Beim Bau von Wohnhäusern hat sich die Anlage einer Sohlplatte, meist aus Stahlfaserbeton, in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt. Grund dafür sind die preislichen Vorteile gegenüber klassischen Stahlbetonplatten, aber auch die einfachere Herstellung der Sohlplatten.
Dämmung der Sohlplatte
Bei der Dämmung der Sohlplatte wird grundsätzlich in drei Typen unterschieden, die als schwarze, braune oder weiße Wanne bezeichnet werden. Bei der schwarzen Wanne wird eine Hautabdichtung verlegt, allerdings nur einseitig. Damit eine schwarze Wanne tatsächlich korrekt ausgeführt werden kann, ist eine optimale Witterung unbedingt notwendig. Bei feuchtem Untergrund oder regnerischem Wetter kann diese Form der Dämmung nicht durchgeführt werden.
Die braune Wanne sieht eine Dämmung mit Betonit vor, ist aber mittlerweile kaum noch im Wohnungsbau anzutreffen. Bei der weißen Wanne erfolgt die Dämmung mit Hilfe von WU-Beton, also wasserundurchlässigem Beton. In der Regel wird hierfür der Hochofenzement eingesetzt, der sich recht hell verfärbt, woraus sich der Name weiße Wanne ableitet.
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