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Klinker oder Putz - Vorteile von Klinkern

Was ist nun besser geeignet als Außenhülle für das Haus? Klinker oder Putz? Welches ...



Material ist wetterfester, welches ist pflegeleichter, was ist günstiger?

haus-eingangsbereich_flÜber die Optik natürlich lässt sich streiten – das ist wie so vieles schlichtweg Geschmackssache. Je nachdem auch, wo man wohnt, ist Klinker Standard bei der Fassade oder aber eher eine Seltenheit. In manchen Gegenden sind quasi alle Häuser verklinkert – zum Beispiel in manchen Teilen in Norddeutschland – in anderen ist Putz gang und gäbe.

Vorteile von Klinker

Klinkerfassaden – da sind sich die Fachleute mittlerweile einig – bieten einen hervorragenden Dämmschutz. Gerade auch bei Altbauten, die saniert werden müssen und miserable Dämmwerte haben, ist dies eine optimale Methode, um Heizverlusten entgegenzuwirken, den Verbrauch zu verringern und somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das liegt übrigens auch daran, dass die Steine die Fähigkeit haben, die Wärme sehr viel länger zu speichern.

Dennoch schauen viele Bauherren zuallererst aufs Geld und scheuen die Investitionskosten – außer acht lassend, dass sich diese durch eine deutliche niedrigere Heizrechnung irgendwann amortisieren. Zudem sind wärmere Räume angenehmer ...



und sorgen für mehr Behaglichkeit und mehr Lebensqualität. 

Darüber hinaus schützt Klinker auch perfekt gegen Lärm. Denn die Lärmisolierung von Kinkersteinen ist ausgesprochen gut! Lauten Nachbarn oder auch Straßenlärm kann mit Klinkersteinen durchaus Einhalt geboten werden.

Eine Klinkerfassade gilt als extrem langlebig und sehr resistent gegen alle Arten von Witterungseinflüssen. Außerdem muss die verklinkerte Fassade nie mehr gestrichen werden – sie ist wartungsfrei und unempfindlich gegen Verschmutzungen etc. Weißer Putz zum Beispiel wird oft nach einigen Jahren unschön.

Und: Eine Klinkerfassade gibt dem Haus ein romantisches Aussehen – die Farbe kann man wählen, es gibt nämlich sogar verschiedene Möglichkeiten von Rot über grau bis hin zu braun oder auch Cremeweiß  - ganz nach Gusto.

Wer sein Haus mit Klinkersteinen versehen lassen will – egal ob es sich dabei um einen Neubau oder um die Sanierung eines Altbaus handelt – kann dies mit etwas handwerklichem Geschick entweder selber machen oder aber eine Firma damit beauftragen. Die neuen modernen Klinker (Isolierklinker) sind zum Teil sogar auf vorgefertigte Platten aufgebracht und lassen sich dadurch recht einfach auf die Außenhaut des Hauses anbringen. Hierdurch wird die positive Energiebilanz sogar noch mehr beeinflusst – es entsteht ein Wand-auf-Wand-System. Man muss nicht einmal das Mauerwerk beschädigen oder bearbeiten. Die Platten bewahren zudem das Haus bzw. die Fassade vor Nässe – auch von unten.

Die Kosten für eine Verklinkerung halten sich übrigens in Grenzen, da die Anbringung verhältnismäßig einfach zu bewerkstelligen ist. Dafür fallen Instandhaltungskosten in den darauffolgenden Jahren komplett flach.

Klinkerfassade bietet Schutz und Langlebigkeit

Alles in allem kann man festhalten, dass eine Klinkerfassade das Haus schützt und zwar nicht nur vor Nässe sondern auch vor Lärm und Kälte und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz darstellt.