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Injektionsverfahren

Das Injektionsverfahren ist eine sehr erfolgversprechende Maßnahme für die Trockenlegung von Mauerwerken. Sie ist recht einfach durchgeführt und der Arbeitsaufwand ...



hält sich in Grenzen. Jedoch muss man dabei wissen, dass hiermit lediglich in der Zukunft vermieden wird, dass Feuchtigkeit in den Mauern aufsteigen kann.

beraterDie eigentliche Ursache für das Aufsteigen der Feuchtigkeit ist damit nicht gebannt. Daher gilt es neben der Durchführung des Injektionsverfahrens immer auch nach den Ursachen für die Aufsteigende Feuchtigkeit in Gebäuden zu suchen.

Diese müssen ebenfalls behoben werden, dann auch wenn das Injektionsverfahren sehr erfolgversprechend ist, kann es sein, dass diese Arbeiten nach einigen Jahren erneut durchgeführt werden müssen.

Fachfirmen für das Injektionsverfahren

Um an dieser Stelle mögliche Fehler zu vermeiden, sollte man das Injektionsverfahren immer von einem Fachmann durchführen lassen. Fachfirmen lassen sich einfach über das Internet finden. Die Suchmaschinen leisten hier einen guten Service und finden schnell entsprechende Spezialisten. Beauftragt man einen solchen Fachmann muss man mit Kosten um die 300 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Damit wird deutlich, dass die Mauerwerkstrockenlegung durch das Injektionsverfahren nicht gerade günstig ist. Umso wichtiger ist es, einen Spezialisten zu finden, der sein ...



Handwerk wirklich versteht. Ferner sollte immer auch ein Preisvergleich erfolgen, denn wer sich Kostenvoranschläge von mehreren Unternehmen einholt, der kann mitunter mehrere tausend Euro sparen.

Ablauf des Injektionsverfahrens

Beim Injektionsverfahren zur Trockenlegung von feuchten Mauerwerken werden in die betreffende Mauer Löcher gebohrt. Sie haben einen Durchmesser zwischen acht und zehn Zenitmetern. Diese Löcher werden dann mit einem speziellen Injektionsmittel verfüllt und bilden damit praktisch eine Sperre.

Da die Bohrlöcher in einer bestimmten Anordnung in die betreffende Mauer gebohrt werden, ergibt sich eine für Feuchtigkeit undurchdringbare Schicht. Meist werden die Löcher in einem Abstand von zehn bis 25 Zentimetern voneinander gebohrt. Die Tiefe der Bohrlöcher beträgt dabei rund zwei Drittel der Mauerdicke.

Die Injektionsmittel haben eine unterschiedliche Konsistenz. Welches Injektionsmittel dabei zum Einsatz kommt, hängt von dessen Wirkungsweise und von der Art der Ausführung ab. Unterschieden werden an dieser Stelle kapillarverstopfende und kapillarverengende Injektionsmitteln. Ein weiterer entscheidender Faktor ist in diesem Zusammenhang, ob das Injektionsmittel mit oder ohne Druck in die Bohrlöcher eingebracht wird.

Beim Druckverfahren wird der jeweilige Injektionsstoff mit bis zu 13 bar Druck in das Mauerwerk eingebracht. Wird das Injektionsverfahren ohne Druck verwendet, nutzt man die Einwirkung der Schwerkraft und die Kapillarkräfte.

So kann der Injektionsstoff in das Mauerwerk vordringen. Bei dieser Methode ist es sehr wichtig, dass die Löcher nicht gerade in die Wand gebohrt werden, sondern schräg nach unten. Bei einem alten Mauerwerk besteht an dieser Stelle jedoch die Gefahr, dass sich die Injektionsflüssigkeit in Hohlräumen oder in den Fugen ausbreitet und nicht im gesamten Mauerwerk. So kann keine durchgehende Sperrschicht gegen die Feuchtigkeit geschaffen werden, sodass das Injektionsverfahren hier nicht besonders empfehlenswert ist.

Auch die Zeit spielt bei der Wahl der Methode und des Injektionsmittels eine Rolle. Es gibt einige Injektionsmittel die eine längere Zeit brauchen, um sich richtig zu verteilen. Ferner muss auf die Verträglichkeit des Injektionsmittels mit der Bausubstanz geachtet werden.

So wirkt das Injektionsmittel

Das Injektionsmittel verstopft die Poren des Mauerwerks auf Dauer. Andere Injektionsmittel hingegen sorgen für eine hydrophobierende Beschichtung, sie werden also wasserabweisend. Damit kann zukünftig keine Feuchtigkeit mehr aufsteigen. Die bestehende Feuchtigkeit im Mauerwerk muss dann aber noch durch andere Maßnahmen trockengelegt werden.