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Wohnzimmertapete

Neben dem eigenen Arbeitsplatz, ist das Wohnzimmer zentralster Mittelpunkt unseres täglichen Lebens. Hier verbringen wir zumeist unsere wohl verdienten Feierabende, ...



nehmen das Abendessen zu uns, oder sehen fern.

tapete-wohnzimmer_flUmso wichtiger ist es, dass das Wohnzimmer gemütlich eingerichtet und nach unseren persönlichen Vorlieben und Wünschen gestaltet ist. Die Wandverkleidung spielt hierbei eine zentrale Rolle und die Wohnzimmertapete steht nach wie vor hoch im Kurs, denn sie ist nicht nur reversibel, sondern auch mit einfachsten Mitteln angebracht oder umgestaltet. Damit die Wohnzimmertapete jedoch zum Wohlgefühl beitragen kann, gilt es ein paar Dinge zu beachten.

Gute Planung und Vorbereitung sind das A und O

Gerade wer handwerklich noch nicht allzu versiert ist, begeht gerne den Fehler, den Arbeitsaufwand (und damit den Zeitaufwand) beim Tapezieren zu unterschätzen. Eine derartige Fehleinschätzung fällt insbesondere bei der Wohnzimmertapete nicht sonderlich schwer, da man nur selten ahnt, wie viele Arbeitsschritte sich dahinter verbergen. Das Alter der Tapete, der Zustand von Haus, Mauerwerk und Innenputz, aber auch andere einflussnehmende Faktoren der Vergangenheit, sind entscheidende Aspekte, die man im Vorfeld nur schwer erkennen kann. Es ist zu empfehlen, die vorhandene Wohnzimmertapete an einer vorerst unauffälligen ...



Stelle zu prüfen, indem man sich ein möglichst großes Stück, mindestens ein 30 x 30 cm großes Quadrat, mit einem Cutter (Tapeziermesser) in die Tapete ritzt, dieses großzügig anfeuchtet, und probehalber ablöst. Zwar gibt es keine Garantie, dass das Ergebnis auf den gesamten Raum zu übertragen ist, insbesondere bei Altbauten, es gibt aber einen ersten Hinweis darauf, ob man mit größeren Komplikationen rechnen muss oder eher nicht. Häufig möchte man sich den Aufwand, die alte Tapete abzulösen, sparen und lieber direkt übertapezieren. Tatsächlich kann dies die einfachste Methode sein, funktioniert aber nicht grundsätzlich, und auch nur wenn folgende Faktoren gegeben sind:

a) der Untergrund samt alter Tapete müssen tragfähig sein
b) der Untergrund darf nicht wasserabweisend sein
c) bereits vorhandene alte Tapeten sollten drei Lagen möglichst nicht überschreiten

Tendenziell ist von dieser Methode aber eher abzuraten.

Wohnzimmer tapezieren
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Anhand einer ersten Einschätzung über den Arbeitsaufwand kann die Renovierungszeit veranschlagt werden. Es empfiehlt sich einen Tag Reserve vorzubehalten, für den Fall, dass alle Stricke reißen sollten. Mit dem Ausräumen der Möbel sollte bereits am Vortag begonnen werden. Bei großen Räumen, und wenn keine Tapezierarbeiten an der Decke vorgenommen werden sollen, reicht es oft auch aus, die Möbel in der Raummitte zu verstauen und mit Planen abzudecken. Die gute Vorbereitung der Renovierung beginnt jedoch bereits beim Material. Sowohl die gewünschte Wohnzimmertapete sollte in ausreichender Menge bereits vor Ort sein (hier lieber eine Rolle mehr einplanen als errechnet, da diese im verschlossenen Zustand notfalls zurückgegeben werden kann), als auch das Werkzeug und der Kleister. Zum Equipment gehören unbedingt ein Tapeziertisch, ein Lot zum Ausrichten der ersten Bahn, eine Kleisterbürste, mindestens ein langer Holzstab zum Anrühren des Kleisters (besser: eine Bohrmaschine mit Rühraufsatz), ein Tapetenroller sowie ein Nahtroller, nebst mindestens zwei Eimern. Einer für den Kleister und einer für Frischwasser. Eine helfende Hand in Form einer zweiten Person kann nützlich sein.

Die Qual der Wahl – welche Wohnzimmertapete ist die richtige?

Grundsätzlich gilt, dass der eigene Geschmack entscheidet. Farbpsychologisch jedoch, ist von allzu vielen verschiedenen Farben ebenso abzuraten wie von allzu dunklen. Abhängig von der Raumgröße und davon, wie lichtdurchflutet der Raum ist, wählt man zwischen einer glatten oder einer Raufasertapete als Wohnzimmertapete. Letztere ist bei kleinen Räumen eher suboptimal, da die Struktur das Licht bricht, und den Raum kleiner und dunkler wirken lässt. Kleiner wirken Räume auch durch dunkle Farben. Soll ein kleiner Raum größer wirken sind helle Farbtöne und Papiertapeten, allenfalls sehr feine Raufasertapeten zu empfehlen. Tapeten mit dominantem Muster sollten mit Bedacht eingesetzt werden; man empfiehlt kräftige Farben, dunkle Farben, und dominante Muster möglichst auf nur einer Wand (der kürzesten) anzubringen.