Nachträglich dämmen & isolieren - sinnvoll?
Bei den ständig weiter steigenden Energiekosten ist jede Dämmung sinnvoll, auch eine nachträgliche. In diesen ...Fällen wird meistens die Methode der nachträglichen Hohlschichtdämmung angewandt.
Dabei wird der Dämmschutz in die vorhandene Luftschicht eingeblasen. Dadurch erhöht sich die Oberflächentemperatur der Innenwände. Somit wird entschieden weniger kalte Luft in die Räume geleitet, die Räume sind wärmer und es werden bedeutend weniger Heizkosten verbraucht.
Was kann nachträglich gedämmt werden?
Eine nachträgliche Dämmung kann vor allen Dingen beim Mauerwerk vorgenommen werden. Das kann kurzfristig geschehen und in der Regel wird nicht einmal ein Gerüst benötigt. Vorarbeiten am Mauerwerk sind ebenfalls nicht nötig.
Einschäum- oder Einblaslöcher werden in die Kreuzfugen des Mauerwerkes eingebohrt. Es besteht auch die Möglichkeit, einzelne Steine des Mauerwerks zu entfernen. Dadurch sind auch Stellen gut erreichbar, an die man eigentlich schlecht herankommt. Alle Hohlräume können dadurch gleichmäßig ausgefüllt werden.
Nacharbeiten an der Dämmung
Hinterher werden die entnommenen Steine einfach wieder eingesetzt und die Löcher gut verfugt. Um das Dach und die Decke nachträglich zu isolieren, entnimmt man einfach einige Fußbodenbretter und spritzt das Dämmmaterial ein. Danach werden die Bretter ...
einfach wieder verlegt und schon ist der Fußboden isoliert. Lüftungs- und Leitungsschächte können mit speziellem Steingranulat gefüllt werden.
Dieses verfügt über einen Schmelzpunkt von über 1000 Grad. Hierdurch wird sogar noch verhindert, dass sich Brände von den Versorgungsschächten aus ausbreiten können. Eine nachträgliche Dämmung empfiehlt sich besonders bei Gewölbedecken in Kirchen oder bei auch Saaldecken, also überhaupt gekrümmte Decken. Diese sind ja in einigen Altbauten vorhanden. Hier ist es in der Regel nicht möglich, mit Dämmplatten zu arbeiten.
Speziell für solche Bereiche wurden Sprühklebetechniken für das Einblassystem entwickelt, die selbst bei Neigungen bis zu 80 Grad nicht verrutschen. Sie können gleichmäßig und ohne Fugen eingebracht werden.
Fazit
Eine nachträgliche Isolierung und Wärmedämmung kann also auch kurz vor dem Winter noch kurzfristig vorgenommen werden und bereits bei der nächsten Energiekostenabrechnung wird man feststellen, dass sich die Investition in jedem Falle gelohnt hat.
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