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Werkzeug und Maschinen -
H wie Hammer
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HeißkleberDer so genannte Heißkleber ist ein Heißklebestoff oder Schmelzklebestoff, der bei Zimmertemperatur in der Regel fest ist. Heißkleber enthalten keine Lösungsmittel und entfalten ihre klebenden Kräfte erst mit einer bestimmten Temperatur. Sind sie heiß, werden sie auf die zu verbindenden Flächen aufgetragen und nach dem Erkalten ist die Verbindung fest.
Die Schmelzpunkte von Heißkleber sind sehr unterschiedlich und liegen hauptsächlich im Bereich zwischen 90 und 200°C. Die Temperatur wird also erhöht, was eine Verringerung der Viskosität zur Folge hat. Diesen Vorgang nennt man auch Adhäsion. Der umgekehrte Vorgang, also das Erkalten und damit Verkleben der Werkstücke nennt man Kohäsion.
Solche Schmelzklebstoffe sind in Granulatform, als Pulver, als Folie oder auch als Stangen erhältlich. Den richtigen Klebstoff muss man von verschiedenen Faktoren abhängig machen und danach auswählen. Zu diesen Faktoren gehören die Haftungseigenschaften auf den Grundmaterialien, die Verarbeitungstemperatur, die Wärmestandfestigkeit, die chemischen Beständigkeit und die Härte. Gerade im privaten Bereich sind diese Klebstoffe sehr weit verbreitet, was man durch den günstigen Preis und auch durch die Haltbarkeit der Verbindungen erklären kann. Im privaten Hobbybereich findet man am häufigsten die so genannte Heißklebepistole und die dazu gehörigen Stangen.
Aber auch im industriellen und gewerblichen Sektor wird das Heißkleben oft angewandt, zum Beispiel in der Verpackungsindustrie, in der Elektronik und im Kfz-Bereich. Auch in der Holzindustrie und in der Möbelindustrie werden solche Klebverbindungen erstellt und selbst in den Windeln unserer Kleinsten war der Kleber einmal heiß. Vorsicht ist beim Umgang mit diesen Werkstoffen dennoch geboten, denn die hohen Temperaturen können bei Unachtsamkeit schwerste Verbrennungen verursachen.
von Annett Biermann über Heißkleber
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