|
Werkzeug und Maschinen -
L wie Lötkolben
|
LochsägeDie Lochsäge wird in Verbindung mit einer Bohrmaschine eingesetzt. Diese mit Bohrmaschine genutzte Säge sägt Löcher in verschiedenen Größen in die verschiedensten Materialien.
Sie besteht aus drei Bauteilen: Der Aufnahmeschaft (dieser nimmt die Sägeblätter und den Kernlochbohrer auf und wird in das Bohrfutter der Bohrmaschine eingespannt), einem Bohrer (dieser dient als Kernlochbohrer zur Zentrierung), und einem Sägeblatt in dem gewünschten Durchmesser. Durch diese Art werden große Durchmesser-Größen, passgenaue Bohrungen für Rohrdurchführungen, Steck- und Schalterdosen in Holz, Gipskartonplatten und Mauerwerk ermöglicht. Das umliegende Material wird nur minimal beschädigt. Es entsteht nur ein Kernloch mit einem kreisrunden Sägeschnitt.
Die verwendeten Sägeblätter bestimmen die Tiefe des eingesetzten Sägeblattes. Mit einem Bajonettverschluss wird das einzusetzende Sägeblatt in die entsprechende Nut des Aufnahmeschaftes eingehakt. Da Sägeblätter nur in eine Richtung schneiden, arbeiten und die Verschlüsse auch nur in eine Richtung schließen, kann die Lochsäge nur in eine Drehrichtung angewandt werden. Sie ist speziell für Holz, Holzbaustoffe oder Gipskarton konzipiert. Für runde Ausschnitte bis 80 mm kann diese nur in Verbindung mit einer Bohrmaschine betrieben werden.
Die Schneideglocke ist mit mehreren auswechselbaren „Sägeblättern“ in den verschiedensten Größen ausgestattet. Eine Hartmetall-Lochsäge besteht aus einem dünnwandigen Spezialstahl mit Hartmetallbesatz. Diese Ausführung kann neben Holz auch Kunststoff, Gipskarton, Gasbeton und Ziegel und Fliesen bearbeiten.
Je nach Ausführung und Zubehör sind Lochsägen in Baumärkten ab 10,-- bis 100,-- Euro erhältlich. Gegen einen geringen Aufpreis kann die dazu benötigte Bohrmaschine im Baumarkt ausgeliehen werden. Im Versandhandel sind durch höhere Mengenabnahmen gewisse Rabatte zu erzielen.
von Annett Biermann
|