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Werkzeug und Maschinen -
L wie Lötkolben
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LötpasteHier handelt es sich um eine pastenartige Mischung aus Lötmetallpulver (Lotmetallpulver) und Flussmittel. Diese wird hauptsächlich zum Löten oberflächenmontierbarer Teile in der Elektronikanfertigung eingesetzt.
Löten ist ein Verfahren, das bei aufsteigender Wärme und Schmelzen eines Lotes (Schmelzlöten) eine nicht lösbare Verbindung von zwei metallischen Bauteilen erzeugt. Neben dem Schweißen, dem Kleben, Nieten, Aufschrumpfen oder Einpresstechniken ist das Löten eine der wichtigsten elektrischen Verbindungstechniken.
Selbst Glasbauteile und Keramiken können, wenn sie vorher metallisiert worden sind, mit Metalllot oder Metallteilen zusammengefügt werden. Die intermetallische Phase ist das Kennzeichen einer Lötverbindung. Der Grundwerkstoff und das Lot bilden die Legierung und gehen eine feste Verbindung ein.
Die Existenz unterschiedlicher Metalle und Legierungen kann sich aber auch als Nachteil bei der Lötverbindung auswirken. Evtl. anwesende Feuchtigkeiten lassen galvanische Elemente entstehen und führen zu verstärkter Korrosionsbildung.
Beim SMD-Löten (Fachbegriff aus Elektronik engl. surface-mounted device) besteht die Lötpaste zu 90% aus Kügelchen einer Zinnlegierung und zu ca. 10% aus Flussmittel. Verarbeitet wird mit einem geregeltem Heißluftlötkolben oder einem Elektroniklötkolben. Die Lötpaste wird dosiert auf die zu (ver-)lötende Stelle aufgetragen, das einzusetzende Bauteil platziert, Lötstelle erwärmt und fertig. Ist das Teil nicht gut platziert, kann durch Erwärmen der Lötstelle das Bauteil wieder gelöst und neu eingesetzt werden.
Die Lötpaste wird vom Handel in einer sog. Spritzen-Abfüllungs-Ausführung angeboten, diese Handhabung ist ideal für eine optimale Dosierung. Die Preise schwanken zwischen 9,-- und 10,-- Euro. Manche Händler bieten hier auch Mengenrabatte an.
von Annett Biermann
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