Motorsägen - Modelle, Pflege & Handhabung
Motorsägen kommen im Garten und im Landschaftsbau auf vielseitige Art und Weise zum Einsatz. Man kann mit ihnen Vorarbeiten für das Bäume fällen erledigen, kann man Bäume und Sträucher mit einer Motorsäge stutzen und viele weitere Zerkleinerungsarbeiten mit ihnen vornehmen.Motorsägen sind ein sehr kompliziert aufgebautes technisches Gerät, das eine besondere Pflege erfordert. Ferner ist der Umgang mit einer Motorsäge nicht ganz so einfach, denn es darf in keinem Fall die Kraft unterschätzt werden, die hinter einer Motorsäge steckt. Zum Vergleich: die Drehzahlen von kleinen, mit Benzin betriebenen Motorsägen liegen über denen eines Formel-1-Boliden.
Arten und Antriebsformen von Motorsägen
Motorsägen werden unterschieden in die Antriebsformen Elektro- und Benzinmotor. Ferner gibt es auch Motorsägen mit einem Akku, jedoch ist diese Technik noch nicht ganz ausgereift, sodass die Kraft dieser Geräte nicht ausreichend ist.
Mit einer Motorsäge mit Akku kann man lediglich Auslichtungsschnitte oder den Rückschnitt von Bäumen im privaten Bereich vornehmen. Einer Motorsäge mit einem Elektromotor wird mit 230 Volt Haushaltsstrom betrieben, sodass man sie einfach nur in eine Steckdose stecken muss. Vorteilig ist bei diesen Geräten, dass sie keinerlei Wartung bedürfen und stets einsatzbereit sind, sofern eine Steckdose in der Nähe ist.
Aufgrund des Kabels ist allerdings auch ihr Einsatzradius sehr beschränkt. Aus diesem Grund wird die Motorsäge mit Elektromotor meist nur im privaten Bereich eingesetzt, hier auch gerne als Säge für die Herstellung von Brennholz für den Kamin. Eine Motorsäge mit Verbrennungsmotor ist wesentlich weiter verbreitet und das im privaten wie auch im professionellen Bereich.
Hier ist auch die Auswahl ein wenig größer, denn es gibt größere Motorsägen und kleinere. Damit ist gewährleistet, dass für jede Art von Arbeit die perfekte Motorsäge zur Verfügung steht. Sehr interessant sind dabei die sog. Farmersägen, die eine preisgünstige Alternative zwischen dem Hobby- und dem Profibereich darstellen, die dennoch allen Ansprüchen an Qualität gerecht werden.
Eine Motorsäge mit Verbrennungsmotor zeichnet sich auch dadurch aus, dass hier ein flexibles Arbeit möglich ist, denn ein störendes Stromkabel gibt es hierbei nicht. Allerdings muss auch immer sichergestellt werden, dass Benzin für die Motorsäge zur Verfügung steht.
Die Pflege einer Motorsäge
Der Pflegeaufwand ist für alle Arten von Motorsägen nicht besonders hoch. Im Grunde genommen kann er auf drei Details beschränkt werden: schmieren, spannen, schärfen. Unter dem Schmieren wird das Einreiben der Kette mit Öl verstanden.
Hierfür ist es wichtig, das richtige Kettenöl zu verwenden, das im Idealfall biologisch abbaubar ist. Die Qualität der meisten Schmieröle ist heute sehr gut, sodass die Schneidegarnitur nur bei einer unzureichenden Pflege verkleben und verharzen kann. Die Ölversorgung der Motorsäge sollte zudem vor jedem Schneidevorgang überprüft werden. Wird die Motorsäge über einen längeren Zeitraum hinweg nicht benutzt, sollte der Öltank geleert werden.
Des Weiteren sollte in regelmäßigen Abständen die Kettenspannung überprüft werden. Diese dehnt sich aus, wenn sie heiß wird und zieht sich beim Erkalten wieder zusammen. Vor Arbeitsbeginn sollte man immer die Herstellerangaben im Bezug auf den Spalt zwischen Kette und Schwert überprüfen. Es kann im Einzelfall erforderlich sein, auch während des Arbeitens die Kettenspannung nachzustellen.
Eine der wichtigsten Aspekte der Pflege einer Motorsäge kommt dem Schärfen der Kette zu. Nur durch eine richtig geschärfte Kette ist ein schnelles und leichtes Arbeiten möglich. Zudem wird so der Motor der Motorsäge geschont, was die Lebensdauer enorm verlängert. Die Säge und die Kette sind ab Werk perfekt auseinander abgestellt.
Im Laufe der Zeit nutzt sich die Kette aber ab und sollte dann immer von einem Fachmann geschärft werden. Er nutzt besondere Schleifgeräte und kann zudem erkennen, ob es überhaupt erforderlich ist, die Kette zu schleifen.
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