Katzenflöhe bekämpfen - Hausmittel

Katzenflöhe bekämpfen - Hausmittel

Das ist ein Ärgernis und darüber hinaus für die meisten Tierbesitzer ein Grund zur Besorgnis: das Tier hat Flöhe mit Heim gebracht. Was nun? Wie kann man die lästigen kleinen Tierchen wieder loswerden? Sind sie gefährlich oder gehen sie womöglich auch auf den Menschen über?

Flöhe bei Katzen 

katzenfloehe_flBefassen wir uns vorab einmal mit den Fakten: Der Katzenfloh ist eine sehr oft vorkommende Flohart. Er ernährt sich von Blut, ist flügellos und hat gut ausgeprägte Sprungbeine. Außerdem verfügt er über einen

Saug- und Stechrüssel, hat eine rotbraune Farbe und die Weibchen sind mit circa 2-3 mm etwa doppelt so groß wie die Männchen.

Man kann davon ausgehen, dass etwa 20% aller Katzen von Flöhen befallen sind. Übrigens trifft man den Katzenfloh ebenfalls auf Hunden an - und nicht nur das - er geht auch auf andere Tiere und sogar auf den Menschen über - sehr zum Leidwesen der Tierbesitzer. 

Woran erkennt man einen Befall mit Katzenflöhen?

Die befallenen Katzen sind zwar sehr effektiv in der Beseitigung der erwachsenen (adulten) Flöhe, weisen aber dennoch Einstichstellen auf. Diese erkennt man an einer Rötung, meist in der Form eines Punktes und in der Mitte hell. Manche Tiere reagieren auch allergisch auf die Flöhe und zeigen dann gravierende Hautveränderungen - dies aber meist erst im fortgeschritteneren Stadium. 

Gibt es Hausmittel gegen den Floh?
  • Ja und nein. Während die einen auf verschiedene Mittel schwören, sind wiederum andere der Meinung, dass nur eine
    Chemiekeule wirklich Abhilfe schafft. Letztendlich muss jeder selbst beurteilen, ob die unterschiedlichen Hausmittel etwas bewirken oder nicht. Es gibt aber schon eine Reihe von Möglichkeiten, die nachfolgend erläutert werden.
  • Eine davon ist, Teller aufzustellen mit Wasser, dem ein Spritzer Spülmittel beigefügt wurde. In die Mitte des Tellers wird eine Kerze gestellt und angezündet. Anscheinend ziehen die Wärme und das Licht die Flöhe an, die dann von der Katze oder der Umgebung auf den Teller springen und im Seifenwasser untergehen.  Das funktioniert in einem abgedunkelten Zimmer am besten. Andere schwören auf Halswickel mit Farn, da Flöhe anscheinend diese Pflanzen hassen. Ein Gemisch aus Wasser und Essig - doppelt so viel Wasser wie Essig - dazu einen Spritzer Zitronensaft aufsprühen - auch das ist einen Versuch wert. 
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  • Außerdem gibt es im Handel spezielle Flohkämme - wichtig ist, die gefundenen Tierchen danach aber gründlich zu beseitigen. Es wird auch vermutet, dass Flöhe Lavendelgeruch verabscheuen - damit könnte man zum Beispiel Couch, Körbchen oder auch Teppiche besprühen. Für das Katzenkörbchen gibt es spezielle Anti-Floh Kissen, gefällt mir Kräutern und Zedernextrakt, die ebenfalls Insekten vertreiben. 
  • Trotz allen Hausmitteln ist es immer wichtig, auf Hygiene zu achten, das heißt benutzte und möglicherweise befallene Betten und Decken zu waschen und gründlich zu saugen – und zwar immer wieder! Viele Flöhe sitzen nämlich auch in der Umgebung und nicht nur direkt auf der Katze. 
  • Beim Einsatz von Hausmitteln braucht man im Allgemeinen viel Geduld und muss gründlich an die Sache herangehen - dafür sind Hausmittel  aber auch frei von Nebenwirkungen und Chemie. Zur Vorbeugung von Katzenflöhen zählt ebenfalls Hygiene: in das Körbchen können waschbare Decken

    gelegt und regelmäßig gewaschen werden. Je mehr man vorbeugt bzw. je früher man einen möglichen Befall bemerkt, desto weniger intensiv wird der Floh-Befall ausfallen.Sollte keines der Mittel helfen, kann man es noch mit einem Flohhalsband versuchen, danach bleibt nur noch der Gang zum Tierarzt.