Katzenflöhe - Flohbefall bei Katzen

Katzenflöhe - Flohbefall bei Katzen

Flöhe sind kleine Parasiten, wovor sich die meisten Menschen zwangsläufig ekeln - natürlich besonders dann, wenn die eigene Katze diese ungeliebten Tierchen mit ins Haus schleppt. Leider ist kein Katzenbesitzer davor gefeit - da hilft auch noch so gründliches Saugen und Putzen nicht immer als Vorbeugung. 

katzenfloehe_flLeider ist es so, dass sich Flöhe unglaublich schnell vermehren (täglich bis zu 40 Eier pro Weibchen!) - was dann zu einem gesundheitlichen Problem werden oder auch Allergien auslösen kann. Noch schlimmer: der Katzenfloh

geht auch ganz gerne mal auf den Menschen über. Das heißt, er verbleibt nicht auf ihm, aber mal als kleine Zwischenmahlzeit - kann es schon sein, dass der Floh sich auch mal am menschlichen Blut versucht. Dies passiert vor allen Dingen dann, wenn die Katze schon einen relativ fortgeschrittenen Befall von Flöhen aufweist. 

Besonderheiten des Katzenflohs

Der Katzenfloh kann auch Menschen und andere Tierarten befallen und legt seine Eier in Teppiche, auf Polstermöbel und auch in verschiedene Ritzen am Boden. Die Einstiche sind stark juckend und man erkennt sie an einer Rötung oder auch an daraus entstandenen Quaddeln. Der Mensch kann einen Flohbiss erkennen an einer ganzen
Reihe von Einstichen - vor allem im Winter, dann nämlich kann es keine Stechmücke gewesen sein. 

Vorbeugung

Manche schwören auf ätherische Öle, um Läuse abzuhalten. Ob dies wirklich effektiv ist, ist nicht sicher. Außerdem sind regelmäßiges Saugen und Waschen zumindest nicht falsch - man hat zwar keine 100 % ige Sicherheit gegen Befall, kann aber das Risiko so durchaus vermindern. 

Woran erkennt man Flohbefall bei Katzen?
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  • In der ersten Zeit erkennt man den Befall leider oftmals gar nicht, sondern erst dann, wenn wirklich schon ziemlich viele Flöhe unterwegs sind.
  • Auffallend ist es immer, wenn die Katze sich ausgiebig kratzt - der Flohbisse jucken nämlich unangenehm.
  • Um den Verdacht eines Befalls zu bestätigen, kann man die Katze auf ein weißes Papier stellen und kämmen: wenn die schwarzen Punkte, die herausrieseln, in Verbindung mit Wasser rot werden - Bingo, dann hat die Katze tatsächlich Flöhe.
  • Nun ist handeln angesagt: wichtig ist immer das Reinhalten aller Gegenstände, mit denen die Katze in Berührung kommt, also Saugen oder noch besser, wenn möglich, waschen. 
  • Nun kann man sich mal im Zoogeschäft umsehen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Katzenflöhe effektiv zu bekämpfen - zum Beispiel ein Raumspray, welches mit einem feinen Nebel quasi alles abtötet. Oder aber ein Flohhalsband, ein Shampoo oder ein ähnliches Präparat. Wer ganz sicher gehen will, geht zum Tierarzt - der kennt sich nämlich mit dem Problem am besten was.
  • Eine effektive Behandlung gegen Katzenflöhe kann allerdings eine gewisse Zeit andauern und langen Atem erfordern - also viel Geduld ist erforderlich im Kampf gegen die kleinen Hüpftiere!