Rosentopf: Besonderheiten & worauf man achten sollte

Rosentopf: Besonderheiten & worauf man achten sollte

Ein Rosentopf ist ein Pflanzgefäß, das in seiner Form dem natürlichen Wachstum der Rosen angepasst ist. Er eignet sich aber auch für andere Pflanzen, die ein ähnliches Wurzelwerk wie die Rosen bilden.

strauchrosen3 flBesonderheiten der Rosentöpfe

Ein Rosentopf unterscheidet sich von anderen Pflanzgefäßen eigentlich nur durch seine Form. Er ist relativ hoch, aber nicht sonderlich groß im Durchmesser und läuft nach unten hin etwas zu. Diese Töpfe eignen sich für alle Pflanzen, die wie die

Rosen zu den Tiefwurzlern gehören und ihre Wurzeln vor allem nach unten, aber nicht so sehr in die Breite bilden.

Durch diese Töpfe können sie ein gesundes Wurzelwerk bilden, das immer auch einen Einfluss auf das überirdische Wachstum und die Gesundheit der Pflanze hat. Besonders Rosen benötigen gute Bedingungen, denn sie werden häufig von Krankheiten und Schädlingen befallen.

Varianten der Rosentöpfe

Rosentöpfe gibt es in runder, aber auch in eckiger Form. Beide Formen sind gleichermaßen gut geeignet und spielen daher nur bei der Optik und der Wahl des Übertopfes eine Rolle. Wie viele andere Pflanzen vertragen aber auch Rosen keine Staunässe, deshalb sollten auch diese Pflanzgefäße Löcher im Boden besitzen, durch die überschüssiges Gießwasser abfließen kann. Trotzdem sollte etwa eine halbe Stunde nach dem Gießen das restliche Wasser aus dem Übertopf entfernt werden. Zusätzlich ist es hilfreich, vor dem Pflanzen eine Schicht Blähton oder einfache Tonscherben auf den Boden des
Rosentopfes zu legen, damit die Abzugslöcher nicht so leicht verstopfen.

Rosentöpfe gibt es in unterschiedlichen Größen für die vielen verschiedenen Rosenarten mit ihren jeweiligen Wuchshöhen. Diese Töpfe können in einen schönen Übertopf gestellt werden, generell reicht aber auch ein einfacher Untersetzer aus, um das Gießwasser aufzufangen. Letztere Variante wird oft bei Rosentöpfen aus Keramik angewendet. Diese Töpfe sind grundsätzlich für Pflanzen besser geeignet als Kunststofftöpfe, weil sie Feuchtigkeit speichern und die Temperatur im Topfballen regulieren. Schwarze Kunststofftöpfe sollten dagegen nicht direkt in die Sonne gestellt werden, weil sie sich zu sehr aufheizen.

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Rosentöpfe werden wie andere Pflanzgefäße aus Kunststoff hergestellt und kosten einen bis zwei Euro oder noch weniger. Auch in einer Ausführung aus Keramik sind sie zu diesem Preis erhältlich, sehr schöne Pflanzgefäße können aber durchaus auch 20 Euro oder mehr kosten.

Hersteller und Händler
  • Rosentöpfe gibt es in jedem Gartenhandel oder in den Baumärkten. Im Internet können sie zum Beispiel bei Plamundo gekauft werden.
  • Rosentöpfe aus frostfestem Terrakotta können bei Kirschke bestellt werden. Bleiben diese Gefäße auch im Winter draußen, ist jedoch darauf zu achten, dass kein Wasser in ihnen stehen bleibt, weil es in den Töpfen gefrieren und die Töpfe beschädigen würde.
Fazit der Redaktion

Ein Rosentopf ist eigentlich ein ganz gewöhnliches Pflanzgefäß. Beim Kauf sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Topf eine hohe und schlanke Form hat, damit die Wurzeln der Rose ausreichend Platz haben, sich in die Tiefe zu entwickeln.

Denken Sie beim Kauf Ihrer Rosen daran, dass Pflanzen in Kübeln immer viel kleiner bleiben als ausgepflanzte Exemplare. Bei der angegebenen Wuchshöhe und Breite in

der Beschreibung können Sie von etwa der Hälfte ausgehen.

Für einen Rosentopf auf der Terrasse sind besonders die öfterblühenden Rosensorten, die bis zum Herbst blühen oder solche, die einen besonders guten Duft verbreiten, geeignet.