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Giftige Pflanzen für Kinder

Vor allem im Garten lauern viele giftige Pflanzen für Kinder. Da die Handlung von Kindern nicht voraussehbar ist, sollte man giftige Pflanzen auf gar keinen Fall im Garten anpflanzen. Bei Pflanzen im Wald oder auf dem ...



Feld sollte man dafür sorgen, dass Kinder diese erkennen und auch um die Gefährlichkeit der Pflanzen wissen.

Die mit gefährlichsten Pflanzen, die man überall finden kann, sind zum einen der Goldregen und zum anderen die Eibe. Beide üben eine magische Anziehungskraft auf Kinder aus, da sie eine sehr leuchtende Farbe haben. Bei der Eibe sind vor allem die Beeren sehr gefährlich, da Kinder sie für süße Beeren halten und sie essen. Bei der Eibe zeigen sich Vergiftungen recht schnell, im schlimmsten Fall tritt der Tod bereits nach ca. 1,5 Std. ein. Beim Goldregen ist es besonders gefährlich, wenn Kinder an den Blüten saugen, weil sie glauben, Nektar zu bekommen. Die giftigen Samen werden dabei mit aufgenommen. Hier reichen schon ein paar Samen, zudem kommt es bereits nach wenigen Minuten zu Vergiftungserscheinungen. Allerdings sind Vergiftungen mit tödlichem Ausgang beim Goldregen eher selten.

Zwei weitere, sehr giftige Pflanzen für ...



Kinder sind der Stechapfel und die Stechpalme. Da Teile des Stechapfels sehr verlockend riechen und gut schmecken, besteht die Gefahr, dass Kinder die giftigen Samen essen. Hier reicht jedoch schon eine sehr geringe Samenanzahl, um zum Tode zu führen. Bei der Stechpalme locken wiederum die roten Beeren. Beim Verzehr kann es sehr schnell zu Magen-Darm-Beschwerden kommen, auch Herz- und Kreislaufschäden sind wahrscheinlich.

Doch nicht nur diese Bäume und Sträucher bergen Gefahren für Kinder, sondern auch viele Pflanzen aus den Ziergärten enthalten diverse gefährliche Giftstoffe. Der Schneeball oder auch der Oleander sind nur zwei der Zierhölzer, die man in vielen Gärten antrifft. Beim Schneeball sind die Beeren giftig, allerdings nur in unreifem Zustand. Werden die Beeren unreif gegessen, können sie zu schweren Magen-Darm-Erkrankungen und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen. Der Oleander kann auf vielfältige Weise zu Vergiftungen führen. Oftmals reicht schon das Berühren der Pflanze, um Hautreizungen auszulösen. Der Pflanzensaft sollte nicht mit der Haut von Kindern in Berührung kommen, darüber hinaus sind die Blätter, Blüten und Stängel giftig. Bei einer Vergiftung wird das Herz-Kreislaufsystem so geschwächt, dass die Vergiftung sogar zum Tod führen kann.

Um die Gefahr einer Vergiftung durch giftige Pflanzen für Kinder so weit es geht auszuschließen, sollte man zum einen gefährliche Pflanzen nicht in der näheren Umgebung von Kindern anpflanzen. Da dies jedoch nicht immer eingehalten werden kann, müssen Kinder immer auf die Gefahr einer Vergiftung hingewiesen werden. Wenn Kinder generell nichts von Bäumen und Sträuchern essen, ist die Gefahr minimiert. Vorsicht ist jedoch bei kleinen Kindern geboten, da diese generell alles mit dem Mund ausprobieren.



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