Fünf wertvolle Tipps zur erfolgreichen Kompostierung
Zwei- Kammern- SystemMeist werden Abfälle zunächst achtlos auf den Kompost geworfen. Um die Rotte in Gang zu bringen, sollte man sie schon beim Einfüllen zerkleinern, gut vermischen und aufschichten.
Wer ... es besonders gut machen will, der setzt den Kompost nach einigen Wochen um, so dass außen liegendes Material nach innen gelangt. Zu diesem Zweck erweist es sich als vorteilhaft, wenn man für die verschiedenen Stadien zumindest über zwei Kammern verfügt.
Zusätze fördern die Rotte
Um eine einseitige Materialzusammensetzung oder Mängel auszugleichen, kann man Hilfsstoffe zusetzen. Stickstoffdünger fördern die Verrottung holziger Materialien. Bei sauren Ausgangssubstanzen, zum Beispiel stark Gerbsäure haltigem Laub, kommt Kalk zum Einsatz. Gesteinsmehle verbessern die Krümelstruktur. Auch die häufig angebotenen Kompoststarter erfüllen ihren Zweck. Wichtiger für den Erfolg ist es allerdings, eine ausgewogene Materialmischung zusammenzubringen.
Eine Abdeckung kann helfen
Eine Abdeckung hat mehrer Vorteile, Liegt der Kompostplatz in der Sonne, so verzögert sie die Verdunstung und somit das Austrocknen. Liegt er im schatten, so leitet sie die Niederschläge ab und schützt vor Vernässung. Im Winter hält die Abdeckung den Kompost etwas wärmer, ...
so dass die Rotte bei tiefen Temperaturen weiter läuft. Und im Sommer kann sie den Zuflug von Unkrautsamen unterbinden. Ein geeignetes Material ist ein einfaches Gemüsevlies aus dem Gartenfachhandel das wie ein Bettlaken über den offenen Komposter gestülpt wird.
Ausreichend feucht halten
Die Rotteorganismen im Komposter sind auf Feuchtigkeit angewiesen, damit sie ihre Arbeit verrichten können. Deshalb lohnt es sich, in niederschlagsarmen Zeiten mit einer Gießkanne dafür zu sorgen, dass der Kompost nicht austrocknet. Zu viel darf es allerdings auch nicht sein, weil sonst die Kompostzutaten verfaulen anstatt zu verrotten. Das Ergebnis ist kein fruchtbarer Humus, sondern eine übel riechende Masse, die pflanzenschädliche Giftstoffe mit sich führt und Schädlinge anlockt.
Zerkleinern und vermischen
Das fachgerechte Vermischen des Materials ist eine einfache Tätigkeit, aber sie wirkt sich entscheidend auf den Erfolg der Kompostierung aus. Denn nur in einer günstigen Mischung aus trocknen und feuchten, aus feineren und gröberen sowie aus nährstoffarmen und nährstoffreichen Bestandteilen finden die Rotteorganismen ausreichend Sauerstoff und die optimalen Lebensbedingungen. Je kleiner die Angriffsfläche für die Rotteorganismen. Äste und Stängel werden gerne als Unterlage eingebracht, damit auch von unten Luft an das Material herankommt.
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