Mulchfolie

Unkraut im Gemüsebeet ziehenDie Mulchfolie ist auf Basis von Maisstärke hergestellt und ist völlig kompostierbar. Sie baut sich selbst nach ca. vier Monaten ab, wobei Faktoren wie Bodenart, Bodenleben sowie Temperatur und Feuchtigkeit hierbei eine große Rolle spielen. Sie baut sich durch Mikroorganismen, Wärme, Feuchtigkeit, Sauerstoff natürlich ohne schädliche Nebeneffekte zu CO² und Wasser ab.

Einsatz von Mulchfolie

Typische Einsatzbereiche hierfür ist der Anbau von Auberginen-, Erdbeer-, Gurken-, Melonen-, Paprika-, Tomaten und Zucchinibeeten sowie Kräuterbeete und auch Blumenbeete.

Vorteile

Die Folie

verhindert das Wachstum von Unkraut und benötigt dabei keinerlei chemischen Zusätze. Zudem hält sie die Erde feucht und warm, wodurch die Pflanzen besser und schneller gedeihen und der Wasserbedarf bei der Zusatzbewässerung geringer ausfällt.  Die frühere Erntezeit basiert darauf, dass bei dem Einsatz von Mulchfolie die Erde erwärmt wird, im Schnitt um ca. 2 °C.

Es gibt Mulchfolien mit einer schwarzen Unter- und einer weißen Oberseite, die auf der einen Seite das Unkraut unterdrücken und auf der anderen Seite das Sonnenlicht zusätzlich reflektieren, sodass die Pflanzen wesentlich schneller wachsen und reifen.

Da die Folie zu 100 Prozent abbaubar und kompostierbar ist, kann sie nach der Ernte einfach untergegraben werden. Bevor die Mulchfolie aufgelegt wird, muss zur optimalen Vorbereitung sämtliches Unkraut entfernt und die Erde gedüngt und gewässert werden. Im Anschluss wird die Folie ausgelegt und für die Pflanzen Löcher hineingeschnitten.

Es gibt allerdings auch Mulchfolien, die bereits vorgefertigte Öffnungen für die Pflanzen
haben. Am Rand wird die Mulchfolie entweder eingegraben oder mit Stangen oder Steinen beschwert. Die Mulchfolie sorgt nicht nur für ein Ausbleiben des Unkrautes und für ein besseres Wachstum, sondern steigert auch die Ertragskraft von lehmhaltigen, kalten und wenig humosen Böden.

Nachteile

Neben diesen Vorteilen bringt die Mulchfolie aber auch einige Nachteile mit sich. So können z.B. Ameisen, Maulwurfsgrillen und Schnecken vermehrt auftreten. Durch das schnellere Wachstum keimen zudem Gurken sehr rasch und können unter Umständen dann ein Opfer von Kälte werden.

Wissenswertes

Die Verwendung von Mulchfolie sorgt für ein schnelleres Wachstum durch bestmögliche Wachstumsbedingungen. Dadurch kommt es früher zur Ernte und es kann auch ein höherer Ernteertrag erzielt werden. Außerdem bietet Mulchfolie Schutz gegen Frost, Feuchtigkeit und Unkraut. Besonders gut ist sie für lehmhaltige, kalte und wenig humose Böden. Diese Böden werden in ihrer Ertragskraft verbessert. 

Die frühere Erntezeit basiert darauf, dass bei dem Einsatz von Mulchfolie die Erde erwärmt wird, im Schnitt um ca. 2 °C. Darum wachsen die eingesetzten Pflanzen schneller und besser. Die Erde bleibt feucht und warm, der Bedarf nach zusätzlicher Bewässerung ist niedriger. 

Ein großer Vorteil ist weiter, dass durch Mulchfolie das Wachsen von Unkraut verhindert wird und das ganz ohne chemische Stoffe. Andererseits fühlen sich aber darunter Ameisen, Maulwurfsgrillen und Schnecken sehr wohl. 

Mulchfolie ist vielfältig einsetzbar. Zum Beispiel für den Anbau von Gurken, Erdbeeren, Auberginen, Zucchini, Melonen, Tomaten und vielen anderen Obst- und Gemüsesorten. Aber auch in Blumenbeeten, Kräuterbeeten und in der Zucht von Weihnachtsbäumen findet die Mulchfolie Verwendung. 

Für die normale Nutzung im eigenen Garten sollten Sie die Folie lochen. Bereiten Sie Ihr Beet wie üblich für die

Aussaat vor. Die Mulchfolie wird dann am Rande eingegraben oder mit geeigneten Hilfsmitteln beschwert. Zur Vorbereitung wird sie mit Kreuzschnitten (5 x 5 cm bei Samen, 10 x 10 cm bei Pflanzung) versehen oder Sie kaufen bereits eine Folie, in der die Löcher für die Pflanzen vorgefertigt sind. Die Mulchfolie bleibt während der ganzen Wachstumszeit auf dem Beet. 

Mulchfolien gibt es zum Beispiel mit schwarzer Unter- und weißer Oberseite. Die schwarze Unterseite unterdrückt das Wachstum von Unkraut, die weiße Oberseite reflektiert das Sonnenlicht, so dass die Pflanzen schneller wachsen und reifen. Dann gibt es noch Schwarzfolie aus Maisstärke. Sie hält etwa drei Monate lang und wird nach der Ernte kompostiert, ist also auch für die Umwelt unschädlich.