Chinesische Yamswurzel - Steckbrief & Verwendung

Die Chinesische Yamswurzel (lat.: Dioscorea opposita, Dioscorea batatas aus der Familie der Dioscoreaceae) ist eine sich windende, krautige Kletterpflanze mit weißen Blüten und wird in Fachkreisen gern auch als Shan Yao bezeichnet. Begrifflichkeiten wie Yam oder Yamswurzel sind in diesem Zusammenhang gleichwohl durchaus gängig.

Sowohl die Attraktivität der Pflanze an sich, als auch der intensive zimtähnliche Duft der Blüten ziehen einen sofort in den Bann. Die Pflanze kann eine Größe von bis zu zwei Metern erreichen und zeichnet sich unter anderem durch ihre einfachen bzw. zusammengesetzten, gestielten Laubblätter aus.

Zu den Hauptanbaugebieten der

Chinesischen Yamswurzel gehören in erster Linie Südostasien, China und Japan. Die besten Voraussetzungen, um die Chinesische Yamswurzel anzubauen, sind halbschattige oder sonnige Standorte. Das Yamswurzelgewächs ist höchst empfindlich gegen Kälte und Frost; es muss also in jedem Fall entsprechend geschützt platziert werden.

Um den Fortbestand der Chinesischen Yamswurzel zu sichern, können die Knollen während der Winterzeit entweder in Keller oder Garage gelagert und im März oder April wieder in den Außenanlagen
eingepflanzt werden.

Andererseits können zur Vermehrung ebenfalls die so genannten Brutknöllchen genutzt werden, welche sich in den Blattachseln befinden. Man pflanzt diese an einen möglichst wind- und kältegeschützten Standort im Erdreich ein und kann sich schon nach ein paar Wochen über neue Jungpflanzen freuen.

Echt stark - die Power aus der Wurzel

Die Wurzelknollen der Pflanze spielen im Hinblick auf die Verwendung als Heilpflanze eine ganz besondere Rolle. So wird dieser zum Beispiel in erster Linie nachgesagt, das Qi, also die Lebenskraft, die Energie des Menschen in positiver Weise zu beeinflussen.

Insbesondere das Allantoin spielt bei der Yamswurzel eine besondere Rolle. Dieser Wirkstoff trägt unter anderem dazu bei, Müdigkeitserscheinungen, Verdauungsbeschwerden oder schmerzhafte, rheumatische Entzündungen nachhaltig zu lindern. Sogar gegen Appetitlosigkeit ist ein Kraut bzw. eine Wurzel gewachsen, denn die Wurzelknolle wirkt darüber hinaus appetitanregend und insgesamt wohltuend.

Um von der Wirksamkeit der Yamswurzel zu profitieren, wird ein Teelöffel der getrockneten Wurzel in einer Tasse Wasser aufgekocht. Das Ganze köchelt mindestens zehn Minuten lang vor sich hin. Erst danach wird es vorsichtig abgeseiht. Ideal ist der Genuss von mindestens zwei bis drei Tassen dieses Tees pro Tag.