Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum) - Anwendung, Homöopathie
Das altbekannte Johanniskraut findet vor allem in der Medizin seine Verwendung. Die Pflanze selbst kann bis zu einem Meter hoch wachsen und man findet sie vorwiegend an Wald- und Feldrändern oder auf Wiesen.
Johanniskraut ... ist schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze bekannt und bietet ein vielfältiges Wirkungsspektrum. Hypericum perforatum hat sich daher vor allem als wirksames Mittel bei Unruhe, Angstzuständen oder bei Depressionen bewährt. Selbst bei Kindern ist Johanniskraut eine Alternative zu anderen Medikamenten.
Die Anwendung von echtem Johanniskraut (Hypericum perforatum)
In der Homöopathie findet man viele verschiedene Heilkräuter, die schließlich in Form von kleinen Kügelchen, Pastillen oder als Dragees verabreicht werden. Der Wirkstoff des echten Johanneskrautes wird vor allem bei Verletzungen der Nerven oder bei Schmerzen die auf nervenreichem Gewebe basieren, eingesetzt. Aber auch bei Lebererkrankungen, bei Infekten der Harnwege, bei Bettnässen oder sogar bei Regelschmerzen, ist Johanneskraut ein gängiges homöopathisches Mittel. Zudem verfügt die Pflanze über ätherische Öle und ...
antibakterielle Wirkstoffe. So lassen sich beispielsweise Tee oder Essenzen aus Johanneskraut herstellen. Aber auch bei diesem Heilkraut ist Vorsicht geboten und Hypericum perforatum sollte auf keinen Fall unbedacht eingenommen werden.
Die Indikation von echtem Johanniskraut (Hypericum perforatum)
In der früheren Zeit wurde echtes Johanniskraut in Form eines Saftes verabreicht. Heute ist dies nicht mehr die gängige Methode, das sogenannte „Rotöl“ dient hauptsächlich zur äußeren Anwendung, als Wundheilmittel bei Muskelschmerzen oder bei leichten Verbrennungen. Man bevorzugt also die feste Form - als Tablette, Dragee oder als Kapsel.
Die Dosierung und die Dauer der Einnahme hängen von der jeweiligen Erkrankung ab und sollte nur von einem Fachmann - einem Arzt oder einem Homöopathen - dosiert werden. Auch wenn man denkt, es handele sich um ein Naturprodukt, welches keine Nebenwirkungen verursacht, so irrt man. Selbst Johanniskraut kann bei unsachgemäßer oder übermäßiger Einnahme Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Lichtempfindlichkeit oder Hautveränderungen, wie jucken oder Rötungen der Haut verursachen.
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