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Die Schwertlilie, auch Iris genannt, gleich dem botanischen/wissenschaftlichen Namen, gehört zur großen Familie der Schwertliliengewächse. Diese Pflanzen bringen alle ausnahmslos wunderschöne Blüten zum Vorschein, in den verschiedensten Farben. Ihren Namen trägt die Schwertlilie, die Iris, nach der griechischen Göttin des Regenbogens, der Iris.
Schwertlilien sind mehrjährige Pflanzen die entweder Knollen (Zwiebeln) oder Rhizome bilden. Sind sie an ihrem Standort zufrieden betreibt die Pflanze eine kaum zu bändigende Blütenpracht und gedeiht in immer größer werdenden Gruppen. Schwertlilien sind so vielfältig, so dass allgemein gültige Pflegetipps kaum Gültigkeit haben. Sumpf-Schwertlilien, meist Gelb oder Blau blühend, lieben feuchte und halbschattige bis sonnige
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Standorte. Auch wilde Vertreter an Bachläufen und Auen, Sumpfgebieten haben diese Ansprüche. Zur Vermehrung haben die Schwertlilien ein ausgeklügeltes System, das ihnen die Natur mitgegeben hat. Die Blüten bilden Kapselfrüchte, die dann überaus kräftige Samen streuen, wenn die Rücknähte reißen.
Möchte man dass die Schwertlilien im heimischen Garten nicht überhand nehmen, zumindest die Schwertlilien die Rhizome bilden, sollte man die Blüten nach dem Verblühen abschneiden, so dass sich gar nicht erst die Kapselfrüchte bilden können. Die meisten Arten lieben jedoch einen sonnigen Standort, nu in der Bodenfeuchte gibt es differenzierte Ansprüche der einzelnen Arten. Auch sind nicht alle Arten winterhart, darum: immer die Pflegeanleitung des Händlers gut studieren.
Hat man Interesse daran Schwertlilien selber zu ziehen, legt man die Samen offen einige Tage auf einem Papier in den Kühlschrank. Die Pflanze gehört zu den Frostkeimern. Dann aussäen und gut mit Erde bedecken, denn zusätzlich ist sie noch ein Dunkelkeimer. Wenn die Erde dann gleichmäßig feucht gehalten wird, sprießt die Schwertlilie schnell und zielstrebig binnen weniger Tagen.
Die Heilwirkung der Schwertlilie, Iris steht dem Kunstmotiv und der historischen Bedeutung keinesfalls nach. Die weiße Lilie war ein gern verwendetes Motiv auf Wappen und stand gleichzeitig auch für die Unschuld, hier insbesondere die Madonnenlilie. Schon die Menschen des Mittelalters kannten um die Wirksamkeit der Schwertlilie als Heilpflanze. Kräuterkundige damals und heute verwendeten die Wurzel der Veilcheniris als Brechmittel. Aus dieser Wurzel der Veilchenwurzel, lässt sich auch ein Veilchenparfüm herstellen. Der Grund ist ein ätherisches Öl, welches sehr stark an Veilchenduft erinnert. Zusätzlich wurde und wird diese Wurzel zum aromatisieren von Wein verwendet. Kaut man die Wurzel, wirkt sie gegen Mundgeruch. In einigen Regionen wird bis zum heutigen Tag die schmerzlindernde Wirkung der Wurzel bei zahnenden Kindern eingesetzt. Die heutige Kosmetikindustrie kennt die Klärende und Hautreinigende Wirkung der Wurzel. Verschiedene traditionsreiche Liköre und Spirituosen werden mit Veilchenwasser, welches aus der Iriswurzel gewonnen wurde veredelt und erhalten so ihren charakteristischen Geschmack.
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