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Sellerie

Der Sellerie, Apium graveolens, ist eine in den nördlichen Regionen der Welt, eine weit verbreitete Pflanze.

Echter Sellerie, wie er auch in unsrer heimischen Küche verwendet wird, besteht aus drei Arten, Sorten. Sie tragen nicht nur andere Namen, sondern ...



sind auch in der Art völlig verschieden. Es handelst sich hierbei um den Schnittsellerie, den Knollensellerie und den Staudensellerie. Botanisch betrachtet gehört der Sellerie, egal um welche der drei Vertreter es sich nun handelt, zu den Doldenblütlern. Die Blätter und Blüten der Dolde, des Selleries wirken Stimmungsaufhellend. Im frühen Mittelalter wurde dem Sellerie sogar eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben, die so nach und nach jedoch in Vergessenheit geriet.

Sellerie besitzt viele ätherische Öle, die auch das kräftige und typische Aroma der Pflanze bestimmen. Sellerie wird hauptsächlich als Würzpflanze, Gemüsepflanze angebaut.

Der Schnittsellerie besitzt eine an grobe Blattpetersilie erinnerndes Kraut und wird bei oberflächlichem betrachten auch gerne verwechselt. Jedoch niemals geschmacklich. Die Knolle ist fast nicht ausgeprägt, so dass sie nicht erwähnenswert ist. Man verwendet den Schnittsellerie, indem man die Blätter abschneidet und als Kraut, Würzmittel, für ein Gericht verwendet. Knollensellerie ist der bekannteste Vertreter seiner Art. In manchen Regionen nennt man sie auch Wurzelsellerie, da die Knolle zum Teil ...



in der Erde, zum Teil über der Erde wächst. Die Pflanze bildet beim heranwachsen eine Wurzelverdickung, die Knolle. Diese Knolle wird dann auch in der Küche verarbeitet. Große Knollen erreichen mitunter einen Durchmesser von bis zu zwanzig Zentimeter. Doch dann sind die Knollen schnell holzig. Das Pflanzengrün kann jedoch bei dem Knollensellerie auch mit verwendet werden. Die Knolle wird geschält und gehobelt als Salat oder auch als Präserven weiterverarbeitet. Als Sellerieschnitzel ist es ein gern gesehen Komponente in der vegetarischen Küche. Die Knolle wird gewaschen, geschält, in Scheiben geschnitten, blanchiert um das Gefüge zu lockern, paniert und in der Pfanne ausgebacken. Der Staudensellerie jedoch ist der Vertreter mit den meisten anderen Namen. Bekannt ist er unter anderem unter Bleichsellerie, Stangensellerie, Stielsellerie. Diese Sellerieart hat eine kleine Knolle und lange, dicke Blätter. Verwendet werden die Stängel zu Salate und Gemüse.

Im heimischen Garten sollte der Sellerie erst ins Freiland gepflanzt werden, wenn die Fröste im Frühjahr vorbei sind. Dann, nach ausreichender Abhärtung, überstehen die Pflanzen auch den nächsten Winter. Der Sellerie liebt einen lichten und auch sonnigen Standort, in der frühen Wachstumsphase ist eine leichte Dünnung empfehlenswert. Es ist aber davon abzuraten, Sellerie direkt neben Kartoffeln oder Mais zu pflanzen. Diese Pflanzen beeinträchtigen sich gegenseitig nachteilig im Wachstum.



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