Senega, Polygala senega

Die Senega, Polygala senega L., gehört zu den Kreuzblumengewächsen. Erstaunlich ist die Senega, die eine Staude ist, und bis zu vierzig Zentimeter hoch werden kann. Die Blüten ähneln jenen des Breitwegerichs. Sie stehen an langen Stängeln, tragen weiße Blüten, die einer Kornähre sehr ähneln. Die Stängel kommen nahezu blattlos daher, und die wenigen Blätter die am Stängel sprießen sind so genannte wechselständige Blätter. Die Wurzeln der Senega bleiben klein und bilden sich zaghaft aus einem kurzen Wurzelschopf.

Senega - Standortansprüche

Die Herkunft der Senega ist die USA, Canada und Indien. Senega liebt es sonnig bis halbschattig,

bevorzugt kalkhaltige Böden. Zudem hasst sie s, wenn der buschige Wurzelschopf feucht oder nass steht. Dann bleibt die Vegetation dürftig und die Senega sieht eher kümmerlich aus. Eine andere Bezeichnung für die Senega ist Klapperschlangenwurz oder Kreuzwurz, aber auch Schlangenwurzel und virginische Schlangenwurzel. Ihr wurden in früheren Zeiten Heilkräfte gegen Schlangenbisse zugeschrieben, jedoch ist die Wirkungsweise nicht medizinisch nachgewiesen und erforscht.

/>Senega - Wirkung & Verwendung

Die Heilwirkung der Senega liegt jedoch ganz klar in der Wurzel. Die Wurzeln der Senega werden auch als Arzneidroge gezielt in Plantagen angebaut. Auf Pflanzen in der freien Natur wird weitgehend verzichtet. Der Wirkstoff der so besonders ist an der Senega sind die Saponinen. Diese Droge wirkt sehr stark schleimverdünnend, was bei allen Krankheitsbildern von Husten und den anderen Atemwegserkrankungen das Abhusten wesentlich erleichtert. Gute Erfolge erzielt die Schulmedizin aber auch in den alternativen Heilmethoden, Heilszene, bei Bronchitis und allen entzündlichen Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege, beziehungsweise hauptsächlich der oberen Atemwege.

Für einen kräftigen und heilenden Tee verwendet man eine ganz kleine menge getrocknete Senegawurzel, nämlich nur ein Gramm auf dreihundert Milliliter Wasser. Alles zusammen in einen Topf geben und knapp zum Kochen bringen lassen. Dann von der Feuerstelle nehmen und zehn Minuten ziehen lassen. Nun wird abgeseiht. Anschließend mit Honig gesüßt und die Schlucke, langsam, und so lange der Tee noch arm ist, trinken. Empfehlenswert ist eine Tagesdosis von zwei bis drei Tassen am Tag. Jedoch sollte man auch hier immer einen Mediziner aufsuchen.