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Brunnenkresse - Anbau, Wirkung, Samen

In der Natur kommt Brunnenkresse nur noch selten vor. Daher ist es gut, dass man die Heilpflanze auch selbst im Garten anbauen kann. Hierfür benötigt man nicht zwingend viel Platz.

saen_flEin Gefäß oder ...



ein Balkonkasten genügen völlig, wenn man Brunnenkresse anbauen möchte. Wichtig für den Anbau - die Brunnenkresse benötigt sauerstoffreiches Wasser. Das bedeutet für den Anbau, dass das Wasser mindestens jeden zweiten Tag erneuert werden muss. 

Die Aussaat der Samen

Zunächst benötigt man den Samen, welchen man in jedem gängigen Gartenfachmarkt zu kaufen bekommt. Weiterhin benötigt man sandigen Boden, in den man den Samen aussehen kann. Man sät den Samen breit in ein Beet oder in ein wasserdichtes Gefäß, drückt den Boden leicht an und bedeckt ihn mit feinem Sand. Danach benötigt der Samen etwa ein bis drei Wochen zum Keimen. Die Keimdauer hängt jedoch von der Temperatur ab, die während dieser Zeit herrscht. Diese sollte günstiger Weise bei etwa ...



20 °C liegen.

Die aus dem Samen entstandenen Jungpflanzen können dann Anfang August in einen sandigen Boden verpflanzt werden. Hier benötigt die Brunnenkresse einen schattigen Standort. Aber nicht nur der Standort und die Wahl des Bodens spielen für das Gedeihen der Kresse eine Rolle. Wichtig ist der Wasserstand, der bei circa acht bis zehn Zentimeter liegen sollte. Stimmen alle Voraussetzungen, kann die Brunnenkresse bereits im September geerntet werden. 

Zur Ernte eignen sich die etwa sechs Zentimeter langen Triebspitzen. Sollte die Kresse noch blühen, können Sie ruhig die Blüte abwarten und den Samen für die Aussaht im nächsten Jahr verwenden.

Die Wirkung und Verwendung von Brunnenkresse

Brunnenkresse besitzt viele gesunde Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Karotin, Jod, Eisen und Vitamin C. Daher ist Brunnenkresse auch als Heilpflanze bewährt und wird beispielsweise bei Nieren-, Herz- oder Augenleiden eingesetzt. 

Auch wenn die Kresse aus vielen gesunden Inhaltsstoffen besteht, bedeutet das keineswegs, dass man diese täglich und vor allem in großen Mengen zu sich nehmen darf. Zudem sollten Menschen, die an Magen- oder Darmbeschwerden leiden, auf den Genuss von Brunnenkresse verzichten, da diese die Schleimhaut reizt. Brunnenkresse wird zudem auch in der Kosmetikindustrie verwendet. Hier kommt sie unter anderem in Cremes zum Einsatz.



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