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Kräuter und Gartenkräuter -
Kräuter / Gartenkräuter / Gewürze
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BohnenkrautDas Bohnekraut, ( Satureia montana) auch Winterbohnenkraut genannt, gehört zu den Lippenblütlern und ist eine einjährige, halbimmergrüne Staude. Sie ist hübsch anzusehen, einjährig und wächst langsam. Neben dem verbreiteten Gartenbohnenkraut werden in der Küche auch drei Wildarten verwendet. Bohnenkraut ist wegen des würzigen Geschmacks eigentlich ein Küchenkraut. Schon in der Antike war es sehr beliebt und wurde als Zutat zu Saucen, die man über Fleisch, Fisch und Geflügel goss, verwendet. Eine andere Form des Bohnenkrauts ist das mehrjährige Winterbohnenkraut. Die Pflanze wird zwischen 23 und 30 Zentimeter hoch und hat lange, schmale Blätter, kleine, zarte, blaue, hellrote oder weiße Blüten.
Anbau und Ernte Gartenbohnenkraut sollte in lockerem Boden an eine sonnige Stelle gepflanzt werden. Ausgesät wird es im späten Frühjahr und vereinzelt auf etwa 15 cm Abstand. Bohnenkraut mag aber häufiges Umpflanzen nicht. Auch eignet es sich hervorragend für den Anbau in Blumentöpfen und Blumenkästen. Die verwendeten Teile der Pflanze sind das Kraut und die Blätter. Die Sammelzeit, Erntezeit ist im Juni bis in den August hinein.
Verwendung in der Küche In der Küche wird das würzige Kraut, wie schon in der Antike, zu Fleisch-, Fisch- und Eiergerichten verwendet. Wie auch schon der Name sagt, passt es zu allen Arten von Bohnengerichten, aber auch zu Gemüsesuppen und Fleischbrühen.
Verwendung als Heilkraut Bohnenkraut hat eine heilende Wirkung bei Brechreiz, Darmkrämpfen und bei Durchfällen. Es wirkt durstlindernd und auch bei Magenproblemen wirkt es krampflindernd und beruhigend. Dazu wird entweder aus dem getrocknetem Kraut, oder aus dem frischen Kraut ein Tee gebrüht und schluckweise getrunken. Bohnenkraut hat eine antibakterielle Eigenschaft und wirkt verdauungsfördernd und appetitanregend.
Verwendung in der Küche Ein Bohnenkrautessig schmeckt hervorragend zu den verschiedensten Blattsalaten oder als kleine Geschmacksabrundung in Bohneneintöpfe. Dazu legt man einige frische Zweige in Weinessig und lässt sie gut durchziehen. Der Essig ist wirklich sehr schmackhaft.
von Gabriele Sinzig-Freese
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