BrennesselDie Brennessel (Urtica Dioica) ist sicher jedem zumindest durch eine schmerzliche Erfahrung bekannt. Doch neben Juckreiz und roten Flecken auf der Haut, ruft die Brennessel als Heilkraut auch viele gute Wirkungen hervor. Die Brennessel wächst nahezu überall und bevorzugt feuchte humusreiche Böden. Zudem gehört sie zu den so genannten „Stickstoffanzeigern“, denn sie wächst meist auf Böden, die viel Stickstoff enthalten.
Anbau und ErnteDie Brennessel wird in dieser Form nur sehr selten absichtlich angebaut. Man findet sie oft im eigenen Garten oder auch an Feldrändern. Genutzt werden können alle Blätter der Pflanze, doch je jünger die Blättchen, desto stärker das Aroma.
Daher sollte man schon im Frühling auf Brennesselsuche gehen.Durch das Trocknen der Blätter, verlieren die Nesselzellen ihre Wirkung. Nach dem Trocknen können die Blätter zerkleinert werden und halten in diesem Zustand in einer Papiertüte verstaut, sehr lang. Allerdings sollte man die getrockneten Blätter nicht länger als 1 Jahr aufbewahren. Frisches Kraut hat mehr Aroma und ist gesünder.
Verwendung Die Brennessel findet im Haushalt eine breite Verwendung. Ob in der Küche, der Heilkunde oder in der Kosmetik. - In der Küche... … wird Brennessel frisch und klein geschnitten vor allem für Salate und Käsezubereitungen genutzt. Auch in selbst hergestellter Kräuterbutter kann man etwas Brennessel vermengen. - In der Heilkunde... … wird Brennessel vor allem als Tee, der Brennesseltee, verwendet. Hierbei giesst man einfach heißes Wasser auf die frischen bzw. getrockneten Blätter und lässt den Tee 10 Minuten ziehen. Der Tee wirkt harntreibend, appetitanregend und fördert die Durchblutung. - In der Kosmetik... ... verwendet man Brennessel meist als Shampoo und Haarwasser. Das Haarwasser fördert die Durchblutung der Kopfhaut und damit für weniger Schuppen und kräftigere Haare; ebenso wie das Shampoo. |