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Dies ist die Fortsetzung vom Beitrag über Exotische Gewürze. Exotische Gewürze - Teil 2GewürznelkenNelken sind die getrockneten Blütenknospen des südostasiatischen Gewürznelkenbaumes; sie haben einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen und heben durch ihr Aroma den Geschmack von Lebkuchen, Likören und Kompotten. Aber auch in Rotkohl, bei Fleisch und Fisch können sie das i-Tüpfelchen sein. Selbst in der Parfum- und Seifenindustrie sind Gewürznelken gefragt. Sie werden als ganze Nelken oder auch gemahlen angeboten. Muskat Die gelben Früchte des tropischen Muskatnussbaumes geben nach der Reife einen Kern (die Muskatnuss)
frei. Gerieben werden damit Suppen, Sossen, Blumenkohl und Kohlrabi, machmal auch Fleisch abgeschmeckt. Aufgrund seiner hohen Würzkraft darf Muskat nur sparsam eingesetzt werden. Wirkt krampflösend und durchblutungsfördernd.
Zitronengrasist eine grasähnliche Gewürzpflanze - wird frisch, getrocknet oder als Pulver angeboten. Das kräftige, zitronenartige Aroma findet hauptsächlich bei Geflügel, Fisch und Lammgerichten Verwendung, aber auch bei Marinaden und Dips. Als frisches Gras wird das Gewürz meist nur mitgekocht - aber nicht mitgegessen. Cayennepfeffersieht nicht aus wie Pfeffer - und ist auch keiner, sondern wird durch Mahlen der getrockneten Chilischoten gewonnen! Cayennepfeffer ist temperamentvoll wie die Bevölkerung seiner Heimat Südamerika - regt aufgrund seiner Schärfe die Magensaftproduktion an, und kann bei Überwürzung sogar die Magenschleimhaut reizen. Ist, bei sparsamer Verwendung, jedoch hervorragend zum Aufpeppen sämtlicher Speisen geeignet. Findet auch Anwendung in Wärmepflastern und Rheumasalben! Piment Westindien gilt als Ursprungsland, das Hauptexportland mittlerweile ist aber Jamaika. Die Beerenfrüchte werden im unreifen, grünen Zustand gepflückt und erhalten erst durch Trocknung ihre rotbraune Färbung. Piment, auch Nelkenpfeffer genannt, ist geschmacklich eine Mischung aus Nelke, Zimt und Muskat - mit einem Hauch von Pfeffer. Gibt Glühwein, Likören und Magenbitter die besondere Note, wird aber ebenso in der Wursterzeugung geschätzt, wie auch für eingelegtes Gemüse und Gewürzpasten. Pimentöl ist auch in der Seifen� und Parfumerzeugung gefragt. Schwarzer Pfeffer Indien ist das Land "wo der Pfeffer wächst"! Schwarzer, weisser und auch grüner Pfeffer - alle stammen von der Kletterpflanze "Piper nigrum". Schwarzer Pfeffer wird aus unreifen Früchten gewonnen, ist schärfer als weisser oder grüner - verliert aber gemahlen rasch an Aroma. Weisser Pfeffer stammt von den ausgereiften Früchten und hat weniger Würzkraft. Grüner Pfeffer wird unreif und grün verwendet - und bleibt weich und ungemahlen. Pfeffer ist ein unvergleichlich beliebtes Gewürz, wird in der ganzen Welt geschätzt und ist nahezu uneingeschränkt bei kräftigen Speisen verwendbar.
von Vilma-Sonja Zugmaier
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